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24.12.2017

Christvesper




Am 24. Dezember 2017 sind Sie herzlich in unsere Wichern Kapelle eingeladen zur gemeinsamen Christvesper mit Krippenspiel und dem Musikensemble »Tiritomba«.

Dann werden alle Kerzen des Wichern Adventskranzes brennen.

Bild-Beschreibung

In der Adventszeit bereiten sich die Christen darauf vor, die Geburt Jesu zu feiern. Aber nicht nur gläubige Menschen beginnen, ihre Wohnräume weihnachtlich zu dekorieren, vielmehr ist daraus für viele eine »winterliche Tradition« geworden: Ein festlich geschmücktes Zuhause soll uns im Dezember auf das Weihnachtsfest einstimmen.
Dabei spielt der Adventskranz eine herausragende Rolle. Er ist heute aus vielen weihnachtlichen Wohnzimmern überhaupt nicht mehr wegzudenken. Aber was
hat der Adventskranz eigentlich zu bedeuten und woher stammt der Brauch?
Der Original-Adventskranz hatte 28 Kerzen und hing 1839 erstmals im Rauhen Haus in Hamburg. (Quelle: Stiftung des Rauhen Hauses Hamburg)
Der Adventskranz ist meistens ein aus Tanne geflochtener Ring, der mit Kerzen bestückt und mit Weihnachtsschmuck verziert wird. An jedem Adventssonntag wird eine weitere Kerze angezündet, so dass am vierten Advent alle Kerzen brennen. Das Wort »Advent« stammt vom lateinischen Begriff »adventus« ab, was »Ankunft« bedeutet. Im Advent bereiten sich die Menschen christlichen Glaubens auf die Geburt von Jesus vor, die an Weihnachten gefeiert wird.
Der Brauch, in der Adventszeit einen Kranz aufzustellen, ist noch ziemlich jung. Auf die Idee ist der evangelische Theologe (Gottesgelehrte) Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839 gekommen. Er leitete das »Rauhe Haus«, das noch heute in Hamburg steht. Damals war es ein Heim für Kinder und Jugendliche ohne Eltern. Johann Wichern wollte seinen Waisenkindern mit einem Adventskranz zeigen, wie lange sie sich noch bis Weihnachten gedulden müssen. Diese Wartezeit wollte er ihnen mit dieser schönen Adventsidee
verkürzen. Dafür nahm er ein großes, hölzernes Rad einer alten Kutsche und setzte 28 Kerzen darauf: 24 kleine rote und vier dicke weiße. Diesen Kerzenkranz hat er anschließend im Waisenhaus aufgehängt. Jeden Tag brennt eine neue Kerze.
Die vier weißen Kerzen symbolisierten die Sonntage und die roten Kerzen natürlich die Werktage. Jeden Abend durfte eines der Kinder eine weitere Kerze anzünden. Am Sonntag vor Heiligabend brannten dann alle Kerzen, so dass der Raum in hellem Licht erstrahlte.

Text von: Sandra Müller (Internet)