Aktuell

25 Jahre Gronenfelder Werkstätten


13. Dezember 2016

vor 25 Jahren gründeten sich die Gronenfelder Werkstätten. Grund genug, zurückzublicken und natürlich zu feiern.
Eingeladen waren die über 500 Beschäftigten und über 100 Mitarbeitenden in das Kleist Forum in Frankfurt (Oder).

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Und so gefüllt war das Kleist Forum schon lange nicht mehr, auch auf den Rängen waren die Plätze besetzt.
Ein fast 6minütiger Film, in dem alle Arbeitsbereiche vorgestellt wurden, stimmte sehr emotional ein auf das Motto des Tages: »Wir sind die Gronenfelder Werkstätten«.

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Geschäftsführer Dipl.-Ing. Frank Hoffmann begrüßte die Gäste, unter ihnen auch der Oberbürgermeister aus Frankfurt (Oder).

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Dieser übergab dann auch ein noch kleines Bäumchen, das später seinen Platz auf dem Landgut Gronenfelde finden wird.

Dann wurde gefeiert. Die Musiker auf der Bühne hatten wahrscheinlich noch nie so ein tolles Publikum. Schon beim ersten Ton hielt es die meisten Gäste nicht auf den Sitzplätzen.

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Für das leibliche Wohl war in den Pausen ausreichend gesorgt und am Nachmittag fuhren dann alle, glücklich und erschöpft, nach Hause - ein schönes Fest.

Buchvorstellung


30. November 2016

Der 4 Band der »Natur-Tagebücher« von Werner Weiß wurde heute in der Wildparkschule vorgestellt. Der Ort für die Pressekonferenz war bewusst gewählt, denn der Förderverein des Wildparks ist Herausgeber des neuen Bandes.

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Werner Weiß lebt seit 1962 in Frankfurt (Oder). Er war Biologielehrer und widmet sich sein ganzes Leben lang der Natur.
Im Band 1, 2006, schreibt er über die Naturschutzgebieten in Frankfurt (Oder). Band 2 und 3 handeln von den Naturschätzen um Frankfurt (Oder) und im Band 4, schreibt Werner Weiß über Gebiete in Frankfurt (Oder) ohne Schutzstatus. Dazu gehören zum Beispiel der Stadtwald, die Kleingärten, der Wildpark, die Ortsteile, der Booßener Mühlenflies und die Oderaue. Aber auch der Hauptfriedhof, das Klingetal und der Botanische Garten. Ohne Fremdwörter und Fachwörter, denn er wollte und hat ein populärwissenschaftliches Werk geschrieben, aber biologisch korrekt, wie er auf der Pressekonferenz erläuterte. Ein wunderbares Buch, über gesehene und erlebte Natur ein ganzes Jahr. Eigentlich seine Antwort auf »Ham wa nich« und »Jibt et nich«, die er erhalten hat, als er in den Buchläden in Frankfurt (Oder) nach Büchern zu diesem speziellen Thema gesucht hat.

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100 Bücher erwarb der Förderverein des Wildparks, die Herr Schröder, Vorsitzender des Vereins (2. von links), heute an Herrn Volkmann, Lehrer an der Wildparkschule (1. von links), übergab. Marcus Derling, Beigeordneter der Stadt Frankfurt (Oder), warb wärmend für das Buch (1. von rechts) und Werner Weiß freute sich über die gute Resonanz.

Am 6. Dezember um 17.00 Uhr sind Interessenten herzlich in den Schulungsraum der Gronenfelder Werkstätten eingeladen. Dann spricht Werner Weiß über sein Buch und beantwortet Fragen.

Das Buch ist sofort in den Buchläden in Deutschland erhältlich.


11. Markt »Advent bei Wichern«


27. November 2016

Klarer Himmel, erst Sonne und dann ein wunderschöner Novemberabend, das war das Geschenk an unserem 11. Markt »Advent bei Wichern«.
Viele Gäste, gute Stimmung, Wohlfühlen, auch wenn es mal eng wurde.
Wir danken allen Gästen, Mitarbeitenden und Klienten, die diesen Adventsnachmittag gestaltet haben.
Hier einige Fotoimpressionen:

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Natürlich ist das Karussell immer dicht belagert. Die Fahrten sind umsonst. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unsere Sparkasse Oder-Spree, die uns immer mit einer Spende unterstützt.

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Im Zelt gab es wieder ein Angebot aus der Tierhaltung der Gronenfelder Werkstätten.

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Viele Mitarbeitende und Klienten sorgen für die tollen Angebote in der schön geschmückten Turnhalle.

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In der Kapelle war fast immer jeder Platz besetzt, hier gab es Weihnachtsmusik gespielt auf der Gitarre und dem Dudelsack.

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Dicht umlagert und begehrt war die Chocolateria. Hier ein Team der Verwaltung. Dankeschön.

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Benno der Erste war begeistert von den Figuren in der Krippe. Sie waren halt auch nicht so groß.

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Viele Gäste, die den Ablauf unseres Marktes kennen, wissen schon, dass es zum Schluss ein besonders schönes Konzert gibt. Die Vocaliesen sorgten für die richtige Einstimmung auf die Adventszeit. Es war sehr schön.

»Nebel im August«


14. November 2016

Kino 2 im Cinestar in Frankfurt (Oder) war am 14. November voll besetzt, mit zusätzlichen Stühlen und Sitzangeboten nur noch auf der Treppe. Es war während der Filmvorführung sehr still.
Schon die Anmeldungen zeigten - das Interesse ist groß. Zum ersten Mal wurde die Geschichte der »Euthanasieopfer« in einem deutschen Spielfilm gezeigt.
Die Geschichte von dem Jungen Ernst Lossa, Sohn eines fahrenden Händlers ohne festen Wohnsitz, der 1942 in die Psychiatrie von Kaufbeuren eingewiesen wird. Er wird am 9. August 1944 getötet. In dieser »Heilanstalt« starben mehrere hundert Kinder und Jugendliche, die geistig behindert, psychisch krank oder als asozial eingestuft waren.

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Matthias Kube, Vorstand (links), ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gedenkort-T4.eu, welche seit vielen Jahren die »Geschichte der grauen Busse« erforscht. Busse, in denen die Menschen in die Todeseinrichtungen transportiert wurden. T4 kommt von Tiergarten Nummer 4 in Berlin, hier wurde das Euthanasiegesetz des Nationalsozialismus organisiert. Er hatte zum Gespräch Gäste eingeladen.
Robert Parzer, ebenfalls Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (rechts) und aus München war als Gesprächspartner Michael von Cranach angereist.(mitte) Bei dem Spielfilm »Nebel im August« war er wissenschaftlicher Berater. Er ist ein deutscher Mediziner, Psychiater und Autor. Von 1980 bis 2006 war er leitender ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, welches unter seiner Führung mit der Aufarbeitung der eigenen Rolle und Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus begann. Seit 2006 betreibt Michael Cranach eine Praxis in München, zudem ist er als Professor an der Hochschule München in der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften tätig und engagierte sich für die Aufarbeitung der NS-»Euthanasie« im Münchner NS-Dokumentationszentrum.
Zwei kompetente Gesprächspartner. Das Gespräch war informativ und sehr emotional. Den Mitarbeitenden der Wichern Diakonie ist noch einmal das Besondere ihrer Arbeit und ihrer Verantwortung bewusst geworden.


Werke aus Papier und Pflanzen


2. November 2016

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Eine sehr inspirierende Ausstellung ist im Foyer des Vorstandes in der Luisenstraße zu sehen. Sie wurde am 2. November eröffnet. Frau Sinner, eine Künstlerin aus dem Oderbruch, arbeitete mit Gästen und Mitarbeitenden der Tagesstätten der Behindertenhilfe in verschiedenen Workshops. Die Ergebnisse sind filigran und sehr schön. Das Papier wurde selbst geschöpft und dann mit Pflanzen gestaltet. Die Arbeiten sind filigran, plastisch, dekorativ und/oder vermitteln eine besondere Stimmung. Man kann den Linien folgen, sich im Detail verlieren und träumen. Die ersten Arbeiten haben schon einen roten Punkt. Bereits zur Ausstellungseröffnung kamen viele Gäste.

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Doch auch jetzt sind fast jeden Tag Interessierte, die sich diese kleine Ausstellung ansehen, hier im Haus. Sie macht Lust, selbst wieder kreativ zu werden. Sie zeigt aber auch die Qualität der Arbeit in den Tagesstätten der Behindertenhilfe. Das Papier schöpfen und bearbeiten gehört jetzt zum festen Angebot. An den verschiedenen Arbeitsvorgängen können sich auch Menschen mit geistiger Beeinträchtigungen gut beteiligen. Sie haben Freude am Ergebnis. Zur Eröffnung gab es auch eine Blume für die Schaffenden.

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Interessant, die Arbeiten der Mitarbeitenden und der Gäste der Tagesstätten hängen irgendwie nebeneinander. Sie sind nicht beschriftet. Wer hat was gemacht? Finden Sie es heraus. Aber, Sie werden die Frage beim Ansehen vergessen. Diese Ausstellung macht gute Laune, ist hell und fröhlich.
Die Ausstellung kann in der Woche von 9.00 - 16.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

15 Jahre Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus«



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Foto: Rene Matschkowiak

Am 1. November 2001 öffnete das Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus« der Wichern Diakonie in der Kantstraße seine Tür. Seitdem waren 1900 Menschen hier zu Gast, um ihre letzte Lebenszeit, bei guter Pflege und guter Begleitung, zu verbringen.
Die hauptamtlich tätigen Mitarbeitenden werden unterstützt von vielen Ehrenamtlichen. Auf dem Foto sind einige von ihnen zu sehen. Sie nahmen an der Festveranstaltung am 1. November 2016 in der Wichern Kapelle teil. Neun von ihnen, die über 10 Jahre aktive ehrenamtlich in der Sterbebegleitung tätig sind, wurden besonders geehrt.

Für die Mitarbeitenden war es eine wichtige Anerkennung, wie Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke als Gastredner zu ihnen sprach - überaus wertschätzend und dankbar. Er hat sie zum gemeinsamen Frühstück eingeladen. Diese Geste ist eine tolle Überraschung gewesen.

Ingolf Schulz sprach als Angehöriger Grußworte, die bei allen Gästen für atemloses Zuhören sorgte und sehr beeindruckte. Er verbeugte sich nicht nur sinnbildlich sondern wirklich vor den Mitarbeitenden des Hospizes und erzählte offen, ohne Sentimentalität, wie es ihm als Mann ergangen ist, der drei Wochen seine Frau im Hospiz begleitete und dann von ihr Abschied nahm. Die Unterstützung hat er in dankbarer Erinnerung. Wie geht es einem Mann, der seine Frau gerade verloren hat? Er schilderte es und auch da waren die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen an seiner Seite. Heute, drei Jahre später, kommt er oft in das Hospiz. Schließlich, so sagt er, kam es ihm vor wie 10 Jahre und nicht wie drei Monate, die er hier mit seiner Frau verbrachte. Das sie diese Zeit so gut nutzen konnten, dafür ist er dankbar.
Er selbst absolviert gerade einen Kurs für künftig ehrenamtlich tätige Hospizmitarbeitende. Der dauert fast ein Jahr. Im November wird er sein Zertifikat in den Händen halten und neben seiner Arbeit schwer Kranke und Sterbende begleiten.
Diesen Kurs müssen alle ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden erst absolvieren, bevor tätig werden können.


5 Jahre Tante Emma Laden


20. September 2016

Die Beschäftigten und Mitarbeitenden im Tante Emma Laden der Gronenfelder Werkstätten konnten es selbst kaum glauben, dass es den Tante Emma Laden schon seit 5 Jahren in der Humboldtstraße gibt. Entstanden ist die Idee damals, weil es im Wohngebiet kein kleines Angebot für Waren des täglichen Bedarfs gab, weil gegenüber das Servicewohnen für ältere Menschen entstanden ist und weil ein Tante Emma Landen an sich nicht in Vergessenheit geraten sollte.

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Hinter den Scheiben sind Vater und Sohn Schmidt zu erkennen. Sie sind Hausmeister und kommen seit 5 Jahren täglich frühstücken.

Eigentlich war das genaue Jubiläums-Datum schon im August. Aber damals war Ferienzeit und die Stammkundschaft ebenfalls nicht komplett. Es kommen nämlich oft auch Handwerker und Hausmeister zur Frühstückszeit. Es gibt einige Tische und Stühle, wo sich die Gäste mit einem Kaffee, Tee, Brötchen und Bockwurst oder einem Gebäck setzen können.
Deshalb hat man das Feiern auf den September verlegt. Und es kamen heute schon ab 8.00 Uhr die ersten Kunden.

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Das Ehepaar Kurzhals lies sich die Schmalzbrote und sauren Gurken schmecken.
Es gab ein kleines Angebot zum Verkosten. Auch der Landgut Apfelsaft schmeckte.

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Toni Hampe, Tobias Blaschke, Detlef Gnädig und Ingo Krüger kamen von einer nahegelegenen Baustelle und freuen sich, dass sie bei diesem Bauvorhaben so eine tolle Möglichkeit in der Nähe haben, sich zu versorgen.

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Bäcker Jannusch ist der Backwarenlieferant und brachte heute Morgen eine super Torte mit - nur für die Beschäftigten und Mitarbeitenden. Danke für die gelungene Überraschung.
Wer heute Mittag kommt, kann Quark und Pellkartoffeln kosten und am Nachmittag bestimmt ein Stück Süßes.

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Wer schon an Weihnachtsgeschenke denkt, kann gleich den Kalender 2017 mit Fotos vom Wildpark mitnehmen. Ein Teil des Erlöses fließt in die Arbeit des Wildparks ein.



340 Euro für Hospizarbeit


19. September 2016

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Auf 25 Jahre pädagogische Arbeit kann die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Klinikum zurückblicken. 675 Schülerinnen absolvierten in diesen Jahren ihre Ausbildung. Sie waren jetzt eingeladen, anlässlich des 25jährigen Bestehens. Die aktuellen Schülerinnen und Schüler hatten 30 Kuchen gebacken und am 2. September 2016 ein Treffen mit den Ehemaligen organisiert. Toll, dass wirklich auch Absolventen des ersten Jahrgangs dabei waren. Der Kuchen wurde verkauft und der Erlös wurde heute dem Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus« der Wichern Diakonie übergeben. Schulleiterin Manja Wegener kam mit Robert Lehmann, Simone Rückert und Matthias Kloster. Sie berichteten über ihre Erfahrungen mit der Begleitung sterbender Menschen im klinischen Bereich und informierten sich über die Arbeit im Hospiz. Es war ein gutes Gespräch mit Frau Kobert und Schwester Christiane aus dem Hospiz. Schwester Christiane ist seit 15 Jahren, also von Anfang an, im Hospiz. Beide freuten sich über 340 Euro, die sie gerne entgegennahmen. Es ist üblich bei uns, nicht allgemein über die Verwendung von Spendenmitteln zu schreiben. Doch diesmal soll es etwas Besonderes sein. Wenn das Team des Hospizes entschieden hat, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.
Das Geld wurde richtig in einer Kassette übergeben. Da kam es noch mal zu einem kleinen Freudenfoto.

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550 Euro für Sportgeräte


16. September 2016

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Regine Patzelt, Leiterin der Tagesstätte (links) freute sich, 550 Euro von Mitarbeitenden des call24 Center entgegenzunehmen. Annett Manke, Geschäftsführerin von call24, Astrid Linn, Projektmanagerin und der Auszubildende Thies Fischinger (von rechts) kamen an diesem sonnigen Tag zur Wichern Diakonie in die Luisenstraße.
Seit vielen Jahren fühlen sich die Mitarbeitenden von call24 mit der Arbeit der Wichern Diakonie verbunden. Jedes Jahr organisieren sie in ihrer Firma einen Basar, backen Kuchen und bieten Brötchen an. Der Erlös steht dann als Spende zur Verfügung. Oft unterstützten sie schon die Kita »Hilde Coppi« und auch das Hospiz »Regine-Hildbrandt-Haus«. In diesem Jahr ging das Geld an die Behindertenhilfe. Menschen mit geistiger Behinderung besuchen die Tagesstätten in der Luisenstraße. Auch hier werden viele Angebote nicht vom Kostenträger finanziert.

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Es gibt eine große Turnhalle, die viele Menschen mit Behinderung nutzen. Es werden von dem Geld zwei neue Sportgeräte angeschafft - eine Wippe und ein Jumborollbrett. Beide Geräte fördern das Gleichgewichtsempfinden. Hier ist Geschicklichkeit gefragt und Koordination.

Frau Patzelt zeigte den Gästen einige Räume.

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Die Übergabe fand dann an diesem schönen Spätsommertag auf der angrenzenden Wiese statt.

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Wir bedanken uns sehr herzlich für die tolle Spende und berichten dann später an dieser Stelle auch mit einem Foto über die neuen Anschaffungen und die Nutzung.


Bundesteilhabegesetz - Wir machen uns Sorgen


14. September 2016

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Thomas Nord, Anna Barbock, Matthias Kube, Martin Patzelt

Am 14. September 2016 waren die Bundestagsabgeordneten Frau Anna Baerbock (Bündnis 90 Die Grünen), Herr Martin Patzelt (CDU) und Herr Thomas Nord (Die Linke) in der Wichern Diakonie zu Gast. Eingeladen hatte sie der Vorstand Matthias Kube. Anlass ist der vor der ersten Lesung im Bundestag stehende Entwurf des Bundesteilhabegesetzes. Mitglieder der Leitungsgremien der Wichern Diakonie hatten sich auf dieses Gespräch vorbereitet und sich intensiv mit dem Entwurf des BTHG beschäftigt.
Für Leistungsempfänger, also für Menschen, die eine geistige Behinderung oder psychische Erkrankung haben, und für die Leistungserbringer (wie z.B. die Wichern Diakonie) würde sich dadurch vieles ändern. Nicht nur zum Vorteil, so die Meinung der Mitarbeitenden der Wichern Diakonie.
In der Wichern Diakonie wurde sehr viel Wert darauf gelegt, ambulante Strukturen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, um sie immer mehr in die Gesellschaft zu integrieren, sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern und zu begleiten. Fast 200 Menschen mit Beeinträchtigung leben in eigener Häuslichkeit und werden von der Wichern Diakonie und ihrer Tochtergesellschaft »aufwind« begleitet. Diese Entwicklung wird in Frage gestellt, denn künftig soll Pflege vor Eingliederung gehen. Dann übernimmt zum Beispiel ein Pflegedienst stellvertretend das Einkaufen und bringt die Sachen nach Hause. Jetzt ist es so, dass Fachkräfte der Eingliederungshilfe mit Betroffenen gemeinsam einkaufen, um zu üben, so dass sie vielleicht irgendwann sogar wieder alleine diesen Weg gehen können. Das ist ein Training, um wieder selbständiger und selbstsicherer zu werden. Kommt das Bundesteilhabegesetz in seiner jetzigen Form, könnte es auch dazu führen, dass Personal abgebaut werden muss.
Ein weiterer Kritikpunkt war, dass ein Betroffener künftig mindestens 5 von 9 Kategorien erfüllen muss, um Unterstützung zu bekommen. Sonst erhält er keine Leistungen der Eingliederungshilfe. Und damit ist seine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft eingeschränkt.
Bei psychisch erkrankten Menschen ist es oft so, dass ihr Unterstützungsbedarf krisenbedingt starken Schwankungen unterliegt. Nach dem neuen BTHG besteht die Gefahr, dass diesem Personenkreis zukünftig Teilhabeleistungen verwehrt werden.
Die Mitarbeitenden der Wichern Diakonie gaben den Bundestagsabgeordneten weitere Hinweise und Beispiele die zeigten, dass schon jetzt in der ambulanten Betreuung Leistungen durch die Eingliederungshilfe reduziert werden, zum Nachteil für den Betroffenen. Und woran kann man ein Gesetz besser bewerten, wenn nicht an den Auswirkungen für den Menschen. Wenn der Entwurf des BTHG so bleibt, dann sollte es besser nicht beschlossen werden.


Abschied nach 6 Wochen



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Nasir Ahmad Naseri, Frau Karscht, Frau Köhne, Shohab Mohammad Niazi, Frau Löchel, Frau Colta, Sabghatullah Stanikzy, Seedagha Ebrahimkhil, Frau Purbs

Das ist das Abschiedsfoto nach einer sechs wöchigen Zeit, in der die vier jungen Männer aus Afghanistan, im Rahmen eines Programms zur sogenannten beruflichen Erprobung, in der der Wichern Diakonie tätig waren. Ihnen zur Seite standen jeweils Mitarbeitende, die sie in der Praxis begleiteten.
Die jungen Männer mit einer Aufenthaltsgestattung, also noch keiner Aufenthaltsgenehmigung, nahmen an einem Förderprogramm des Bildungsträgers NESTOR aus Frankfurt (Oder) teil. Dazu gehörte auch der 6wöchige Aufenthalt in Betrieben in Frankfurt (Oder). Vier kamen zu uns und sie lernten den Wildpark, die Küche und die Gemüseaufbereitung der Gronenfelder Werkstätten kennen und Shohab war in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen. Sie sollten den Arbeitsalltag kennenlernen, mit Menschen aus Deutschland in Kontakt kommen und sie hatten die Gelegenheit mit Menschen mit Behinderung zusammenzutreffen.
Auf der Abschiedsveranstaltung gab es rundum nur Lob und Dankeschön für alle Teilnehmenden. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätten, die Beschäftigten der Werkstätten und die Mitarbeitenden waren zuerst auch skeptisch. Wie wird es werden? Vorurteile standen im Raum. Sie waren freundlich, aufmerksam, offen, fleißig und auch sehr pünktlich. Wirklich jeder, der mit einem Fragenzeichen in diese Zeit gegangen ist, hat jetzt gute Antworten. Eigentlich wollten alle, dass sie bleiben. Doch das ist unmöglich. Sie brauchen erst den Titel Aufenthaltsgenehmigung. Und auch dann erhalten sie erst kostenlosen Deutschunterricht. Das ist nicht zu verstehen. Die Kommunikation war das Schwierigste in den sechs Wochen. Doch mit Händen und Mimik, mit Vormachen und Lachen, mit Geduld und Freundlichkeit ging alles.
Die Hürden der Bürokratie sind riesig. Jetzt werden wir versuchen, über die Ausländerbehörde für den einen oder anderen eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, dass er zum Beispiel ehrenamtlich in der Wichern Diakonie helfen kann. Vielleicht erschließen sich auch andere Möglichkeiten. Unsere Botschaft ist jedenfalls, es zählt die persönliche Begegnung und man sollte nicht auf Pauschalurteile hören. Wir haben Freundschaften geschlossen. Leider läuft das geförderte Programm aus. Das ist auch nicht zu verstehen.

5 Jahre »Tante Emma Laden«


1. August 2016

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Seit 5 Jahren, eröffnet am 1. August 2011, gibt es den »Tante Emma Laden« in der Humboldtstraße in Frankfurt (Oder).
Der Laden ist einer von vielen Arbeitsbereichen der Gronenfelder Werkstätten gGmbH der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder). Hier arbeiten 4 Beschäftigte mit unterschiedlichen Hilfebedarfen und Frau Schindler, die Gruppenleiterin. (Foto)
»Vor 5 Jahren entstand hier gegenüber das Angebot »Servicewohnen« der Wichern Diakonie. Es gibt in der Straße auch 2 Wohnstätten für Menschen mit Behinderung. Außerdem gibt es direkt im Wohngebiet keine Einkaufsmöglichkeit. Wir wollten keine Kaufhalle, sondern einen kleinen Laden mit unterschiedlichen Angeboten. Hier gibt es Produkte aus anderen Werkstätten, wie zum Beispiel Joghurt, Suppen oder Marmelade. Wir bieten Bio-Gemüse und Eier vom Landgut Gronenfelde aber auch aus der Region. Nur die Bananen sind nicht Bio.«
70 bis 80 Kundinnen und Kunden zählt sie am Tag. Dazu gehören Menschen die hier wohnen, Arbeitende, zum Beispiel die Hausmeister der verschiedenen Häuser. Der eine oder andere kommt extra hierher, weil er genau das Sortiment kennt und findet, was er braucht. Der Laden ist auch Begegnungsstätte. Das war von Anfang an so gewollt. Tische und Stühle laden zum Verweilen ein. Es gibt Bockwurst, Kaffee oder kalte Getränke, Backwaren von Bäcker Jannusch – immer frisch. Der Saft aus einer privaten Kelterei aus Fredersdorf ist beliebt. Am 20. September 2016 wird auch gefeiert. Die Beschäftigten und Frau Schindler bereiten kleine Überraschungen für ihre Stammkunden und interessierte Gäste vor.
Geöffnet ist der Laden immer montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr und am Sonnabend von 8.00 – 12.00 Uhr.


Ausstellungseröffnung


27. Juli 2016

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Unterschiedliche Karikaturisten haben sich zu den Themen »Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit« auf ihre Art und Weise geäußert. Eine Auswahl der Arbeiten sind bis zum 18. September 2016 im Foyer über dem Café Luise, in der Luisenstraße 22, in Frankfurt (Oder) zu sehen. Geöffnet ist werktags von 9.00 - 15.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Bitte beim Service am Eingang melden.

Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, eröffnete die Ausstellung vor vielen Mitarbeitenden und Begleiteten. Er wies darauf hin, dass diese Ausstellung zustande kommt durch die Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfe und Sozialarbeit e.V. »Globales Lernen an Oder und Spree«. Seit über 2 Jahren gibt es eine Zusammenarbeit zwischen der Projektgruppe »LebensMITTEL« der Wichern Diakonie und dem Verein. Anlass war das Jahresthema »Ökologie und Wirtschaftlichkeit«, das aus dem Leitbild der Wichern Diakonie gewählt wurde und sich in vielen Projekten und Prozessen wiederfindet.

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Markus Nicolaus, Mitarbeiter der Tagesstätte der Behindertenhilfe, begleitete die Ausstellung musikalisch und es sangen alle mit.

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Frau Katzer und Herr Matscheroth vom Verein Globales »Lernen an Oder und Spree« brachten fair gehandelten Kaffee, Kekse und kleine Kostproben von Gewürzen, Brot und Olivenöl mit.
Wir sagen Danke für die tolle Zusammenarbeit und wünschen der Ausstellung viele Besucherinnen und Besucher.

Demo gegen den Entwurf des BTHG



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In der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg haben sich zusammengeschlossen: AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer und ZWS. Zusammen mit dem Landesbehindertenbeirat haben sie zur Demonstration aufgerufen.

Wir waren dabei!

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Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirats sagte: »Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Teilhabe und das muss bundesweit einheitlich sein. Es darf nicht vom Haushalt eines jeweiligen Bundeslandes oder der Kommunen abhängig sein, welche Leistungen Menschen mit Behinderungen bekommen. Wir möchten selbst entscheiden, wo wir leben wollen, mit wem wir leben wollen und wie wir leben wollen. All das erfüllt das Bundesteilhabegesetz in seiner jetzigen Form nicht. Brandenburg muss es deshalb im Bundesrat ablehnen.«

Wenn Sie diesen Link kopieren und einfügen, finden Sie die Stellungnahme in einfacher Sprache:

https://www.diakonie-portal.de/sites/default/files/liga-stellungnahme_bthg_in_einfacher_sprache.pdf

Wenn Sie diesen Link kopieren und einfügen, können sie ein kurzes Video von der Demo sehen.

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Sparkasse Oder-Spree unterstützt Schuldnerberatungen


18. Juli 2016

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Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, Jens-Marcel Ullrich, Sozialdezernent der Stadt Frankfurt (Oder), Dr. Thomas Schneider, Vorstand der Sparkasse Oder-Spree, Reiner Hempe, Leiter der Schuldner- und Insolvenzberatung der Wichern Diakonie, Evelyn Saldigk, Mitarbeiterin der Schuldner- und Insolvenzberatung der Wichern Diakonie, Silvia Krauß, Leiterin der Schuldnerberatung der Arbeitsloseninitiative Frankfurt (Oder) und Joachim Krauß, stellv. Vorstandvorsitzender der Arbeitsloseninitiative (von links nach rechts)

Sie trafen sich im Cafè Luise der Wichern Diakonie zur Scheckübergabe. Bereits im letzten Jahrhundert gab es eine Verbandsempfehlung für die Sparkassen, sich sozial zu engagieren. Mit 10.000€ für jede Schuldnerberatung, liegen sie deutlich über der empfohlenen Summe. Mit rund 136.000€ fördert die Sparkasse jährlich soziale Projekte.

Dr. Thomas Schneider stellte auch in diesem Jahr fest, dass die Sparkasse Oder-Spree nicht ursächlich für den nach wie vor hohen Verschuldungsgrad von Haushalten verantwortlich ist und bedauert, dass bisher nur die Sparkassen zur Mitfinanzierung der Schuldnerberatungsstellen ihren Beitrag leisten.

Die Sparkasse Oder-Spree fördert die Schuldnerberatungsstellen seit dem Jahr 1997 und stellte bisher insgesamt 350.000 Euro für beide Frankfurter Einrichtungen zur Verfügung.

Matthias Kube machte noch einmal deutlich, dass in diesem und im kommenden Jahr die Schuldnerberatung der Wichern Diakonie bestehen bleibt, obwohl sie nicht 100%ig refinanziert ist.

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Reiner Hempe wies darauf hin, dass die Zahl der Klienten im vergangenen Jahr bis heute wieder um 10% gestiegen ist.

Sommerabendkonzert »Tiritomba« und Gäste



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Am 16.Juli 2016 hatte das Wichern Ensemble »Tiritomba« zu einem Abendkonzert in die Wichern Kapelle eingeladen. Nicht nur die Zuhörer kamen zahlreich, die Plätze waren alle besetzt, auch musikalische Freunde waren dabei. Dazu gehören der Chor »Vocaliesen« und Sven Loichen, am Klavier.

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Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, las Texte u.a. von Claudius und Goethe.
Seine Interpretation von »Der kleine Häwelmann« zog alle Zuhörer in den Bann.

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Die Solodarbietungen einzelner Ensemblemitglieder erhielten viel Beifall.

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Die einzelnen Titel waren durch Bettina Tanzyna, künstlerische Leiterin des Wichern Ensembles, auch mit viel Witz fürs Detail in der Interpretation gestaltet.
Das Publikum fühlte sich von Anbeginn einbezogen und erlebte einen wunderschönen Abend.

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Drachenbootrennen - wir waren dabei


2. Juli 2016

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Am 02. Juli trafen sich wieder zahlreiche Paddler der Gronenfelder Werkstatt, um beim 4. Helene Drachenboot Cup um die Pokale zu paddeln.
Im ersten Lauf traten wir gegen das Boot der Vorjahressieger und ein Boot von Mrs. Sporty an. Hier konnten wir mit einer Zeit von 1 Minute und 5 Sekunden den 2. Platz ergattern.
Dies war unser einziger Lauf, in dem die »LandGut Paddler« halbwegs trocken wieder aus dem Boot kamen. Im zweiten Vorlauf musste man bei auftretendem Regen gegen die Wowi und das Klinikum antreten.
Anscheinend setzte der Regen bei den »LandGut Paddlern« so viel Kräfte frei, dass sie ihre beste Zeit fuhren. (59 Sekunden). Diese Zeit reichte wieder zu einem zweiten Platz. Nach diesen 2 Läufen wurde dann von der Rennleitung errechnet, welche Teams im Finale gegeneinander antreten. Wir mussten dann gegen ein Frankfurter-Politik-Boot antreten, das konnten wir aber leider nicht einholen. Wir fuhren so mit einer Zeit von 1:08 auf den 8. Platz.
Somit konnten wir unseren 8. Platz von 20 Teams verteidigen.

Text und Fotos: Alexander Kuß (Gronenfelder Werkstätten gGmbH)

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Das Sonnensegel ist drauf


22. Juni 2016

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Erinnern Sie sich noch? Wir berichteten über »Wirtschaft in Aktion« und die tolle Arbeit der Firmen MÜTRA und GLF (Garten- und Landschaftsbau Eisenhüttenstadt) und über die Finanzierung eines großen Sonnensegels für die Kita »Hilde Coppi«. Jetzt sind die Betonpfeiler ausgehärtet und das Segel ist gesetzt.

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Frau Susanne Gäbel, Direktorin Firmenkunden der Sparkasse Oder-Spree, und Vertreter der ausführenden Firmen kamen heute in die Kita, um sich von dem tollen Ergebnis zu überzeugen und bekamen noch einmal ein herzliches Dankeschön von den Kindern und Mitarbeitenden.

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Frau Gäbel und Herr Hoffmann (GLF) fanden sofort Kontakt zu den Kindern und sind in dem Gewimmel kaum zu sehen. Es war eine sehr schöne Begegnung.

Kinderfest im Wildpark


19. Juni 2016

Über 400 Kinder und Erwachsene besuchten heute das Kinderfest im Wildpark. Da kam sogar das Pfauenmännchen auf den Spielplatz und wollte ins »Kobel«.

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Beschäftigte und Mitarbeitende hatten diesen Tag vorbereitet und standen auch an unterschiedlichen Angeboten für die Kinder.

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Das Moderne Theater Frankfurt (Oder) erzählte Märchen und lud auch zum Mitmachen ein. Hier sollten die Jungs zeigen, ob sie einen schweren Koffer tragen können. Besser als die Mädchen?

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Überhaupt gab es viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Und alle hatten Spaß.

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Die Bewohner des Wildparks kamen neugierig gucken.

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Es gab auch am Rande einiges zu entdecken.

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Und es schaukelte sich so schön in den Sonnenuntergang.

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Taufe in der Wichern Kapelle



Frau Reule und Herr Böcking wurden heute von Manfred Rebert, Seelsorger in der Wichern Diakonie, getauft. Sie wohnen in der Wohnstätte »Alfred-Blochwitz_Haus«.

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Es war ein wunderschöner und fröhlicher Gottesdienst. Die Täuflinge erhielten viele Glückwünsche und kleine Geschenke. am Nachmittag feierten sie mit Freunden im Café Luise.

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Am Anfang ist immer das Üben


17. Juni 2016

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Hier wird geprobt, geübt, der Programmablauf festgelegt, gelacht, gemeinsam gegessen.
Auf der Gesamtprobe des Musikensembles »Tiritomba« geht es fröhlich zu. Natürlich sind schon alle aufgeregt, denn am 16. Juli ist es soweit, dann findet ihr Abendkonzert in der Wichern Kapelle statt. Bettina Tanzyna, künstlerische Leiterin, Sven Loichen, musikalischer Begleiter, Herr Nicolaus, Leiter der Instrumentalgruppe Mundharmonika und Herr Nitsche, Organisator, sind schon seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt. Die Muskanten sind schon ziemlich aufgeregt.
Sie können unter »Nächste Termine« die Informationen dazu lesen. Sie sind herzlich eingeladen.

Spendengelder gut angelegt


17. Juni 2016

Erinnern Sie sich noch? Wir berichteten am 3. März über die Spendenübergabe an das Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus«.
Frau Mika von der Oderlandapotheke und Frau Krösing von der Apotheke Westkreuz hatten in der Adventszeit ihre Kundinnen und Kundinnen gebeten, für die Arbeit im Hospiz der Wichern Diakonie zu spenden. Als Dank konnten sie einen schönen Jahreskalender mitnehmen. 2.429 Euro kamen zusammen, eine wirklich sehr hohe Summe. Sie war gedacht für die Neugestaltung des Gartens, der sich mit einer großen Terrasse gleich an das Hospiz anschließt. Die Firma Irrling aus Frankfurt (oder9 wurde damit beauftragt und sie legte noch einmal 750 Euro auf die bestehende Spendensumme rauf. Es ist ein wunderschöner Garten entstanden. Wir sagen Dankeschön und zeigen Ihnen einen kleinen Ausschnitt auf den folgenden Fotos.

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Dieser Magnolienbaum wird sicher viele Jahre die Gäste und Mitarbeitenden erfreuen.

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Überraschung für unsere Kita


14. Juni 2016

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650 Euro überbrachten Mitarbeiterinnen von Call24 aus Frankfurt (Oder). Und dafür wird es eingesetzt:

»Wir hoffen, das Geld hilft Ihnen bei der Neugestaltung Ihrer Einrichtung und die Kinder schießen viele Tore mit dem neuen Ball und der Torwand.
Bleiben Sie alle schön gesund und weiterhin so engagiert.«

So schrieb Frau Astrid Linn in einer Email nach der Spendenübergabe.

Wir bedanken uns sehr herzlich.

34. Topfmarkt - ein schöner Tag


11. Juni 2016

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage, die Fotos von so einem schönen Tag wollen wir Ihnen gleich zeigen.
Die guten Zutaten für diesen Tag haben ihn perfekt werden lassen: sehr gute Vorbereitung und Organisation, tolles Wetter und viele Besucherinnen und Besucher - fast 4.000.
Die Beschäftigten und Mitarbeitenden der Gronenfelder Werkstätten freuen sich über den gelungenen Tag und natürlich über den sehr guten Verkauf ihrer Produkte.
Während sie gerade, nachdem alles aufgeräumt wurde, zusammensitzen, können Sie sich anhand der Fotos noch einmal in den 34. Topfmarkt hineinträumen. Wir sagen Danke, dass Sie wieder dabei waren, freuen uns auf Sie, wenn Sie im nächsten Jahr, am 10. Juni wieder zu uns kommen. Dann findet bereits der 35. Topfmarkt statt. Wenn sie nicht dabei waren, dann lassen sie sich erzählen, wie schön es war.

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Wirtschaft in Aktion in der Kita »Hilde Coppi«


8. Juni 2016

Bereits zum 5. Jahr fand auch in Frankfurt (Oder) der 5. Aktionstag »Wirtschaft in Aktion« statt. Wir berichteten von der Projektbörse auf der sich unsere Integrationskita »Hilde Coppi« vorgestellt und um Hilfe für verschiedene Projekte im Garten gebeten hat, vor allem für die Installierung eines Sonnensegels.
Die Sparkasse Oder-Spree unterstützte durch eine Spende den Kauf eines großen Sonnensegels.

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Holger Swazinna, Pressesprecher der Sparkasse Oder-Spree, war dabei, als die Umgestaltung des Gartens am Aktionstag, am 8. Juni 2016, begann. Die Kinder und Mitarbeitenden unter Leitung von Karin Haubold bedanken sich dafür sehr herzlich.

Die Firma MÜTRA aus Frankfurt (Oder) hatte schon einen Tag vorher begonnen Pflanzen zu versetzen und damit Platz zu machen, für das Legen der Fallschutzmatten. Eine vorhandene Kleinkinderschaukel sollte aufgestellt und die erforderlichen Matten verlegt werden. Fred Mattick, Hans Gebauer und Uwe Sauer waren fleißig beim Werkeln und auch Herr Adam, ihr Chef, kam regelmäßig vorbei. Hier ein paar Fotoimpressionen dazu:

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Die Firma GLF (Garten- und Landschaftsbau) Eisenhüttenstadt löste auch ihr Versprechen ein und setzte die Hülsen für das große Sonnensegel in zementierte Fundamente ein.
Vorher mussten aber erst einmal ca. 60 x 60 cm große und ca. 1m tiefe Löcher ausgehoben werden. Bei der Hitze und dem festen Boden kein Zuckerschlecken.
Ronny Beland und Ronny Warrach, Mitarbeitende der Firma GLF, kamen ganz schön ins Schwitzen.

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Für die Kinder war alles, was die Bauarbeiter taten, natürlich interessant. Karin Haubold, Leiterin des Kindergartens, erklärte ihnen die Arbeiten und wies auch gleichzeitig daraufhin, dass dieses Gebiet alleine nicht betreten werden darf.

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Die großen Metallsäulen wurden auch gleich aufgesetzt.

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Hier ist gut zu sehen, welches Areal dann von der Sonne geschützt sein wird. Besonders die große Rutsche, die wird nämlich sehr heiß im Sommer.

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Zum Schluss wurden die Arbeitsgeräte wieder eingepackt. Dazu gehörten auch große Maschinen, aber auch die kleinen wichtigen Dinge.

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Selbstverständlich wurden alle Helfer köstlich versorgt. Es war ein ausgesprochen heißer Tag und kühle Getränke standen immer bereit.
Gemeinsam gefeiert wird am 28. September 2016 mit allen anderen Aktionsteilnehmenden aus Frankfurt (Oder). Sicher gibt es aber spätestens am 1. Juli 2016 noch ein kleines Fest in der Kita. Dann ist mit Sicherheit der Beton ausgehärtet und das Sonnensegel kann gespannt werden.
Für die Helfer hatten sich die Kinder und Erzieherinnen und Erzieher der Kita noch ein kleines Geschenk für jeden ausgedacht und gebastelt. Die Kita liegt ja gleich am Lenépark und damit am Ententeich.

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Noch einmal herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung. Auch ein Dankeschön an die Organisatorinnen und Organisatoren von Wirtschaft in Aktion!!



Biker auf dem Landgut Gronenfelde


28. Mai 2016

Bei strahlendem Sonnenschein füllte sich der Hof auf dem Landgut Gronenfelde mit Bikern. Sie kamen von weit her oder direkt aus Frankfurt (Oder). Wie jedes Jahr holten sie Menschen mit Behinderung ab, die niemals selbst auf einem Bike fahren werden, Diese schöne Tradition der "Besonderen Ausfahrt" ist einmalig in Brandenburg. Wir bedanken uns herzlich und hier noch ein kleiner Fotorückblick auf die schönen Momente heute.
Die Fotos kamen von Holger Fuchs.

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Fest der Nachbarn


27. Mai 2016

An vielen Orten in der Stadt wurde das Fest der Nachbarn gefeiert. So auch im Mehrgenerationenhaus Mikado. Mitarbeitende und Klienten der Kontakt- und Beratungsstelle der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie übernahmen die Organisation der Mitbringtafel. Tage vorher hatten sie im Wohngebiet die Anwohner gebeten, an diesem Tag dabei zu sein und etwas mitzubringen. Wie man sieht, hat es gut geklappt.

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Die Kontakt- und Beratungsstelle "Peitzer Acht" der Behindertenhilfe in der Paul-Feldner-Straße und die Volkshochschule hatten gemeinsam für diesen Nachmittag ein buntes Programm vorbereitet und eingeladen. Es waren Menschen mit und ohne Behinderung dabei, Menschen aus Deutschland und anderen Ländern.

Die Trommelgruppe "Bamba" der Samariteranstalten Fürstenwalde begeisterte und lud auch zum kleinen Workshop ein. Als sie die Instrumente wieder in den Bussen verstauen wollten, ging es erst richtig los. Diese Aktion war nicht geplant - das hat sie so toll gemacht. Es gab aber auch kleine Besucher, die sich nicht bei ihrem Vorhaben stören ließen: Hier einige Fotos.

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Dankeschön für unsere vielen ehrenamtliche Mitarbeitenden


26. Mai 2016

Die Arbeit der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder) wird von über 100 Ehrenamtlichen unterstützt. Anne Oberländer, Koordinatorin, begleitet sie, indem sie Gespräche mit ihnen führt, das richtige Betätigungsfeld aussucht, nachfragt, Verträge mit ihnen schließt und sie immer wieder zu Veranstaltungen einlädt, wo sich alle begegnen, austauschen, fröhlich sein können.
Solch eine Gelegenheit nutzten über 30 Ehrenamtliche gestern, als sie gemeinsam eine Fahrt auf der Oder unternahmen.

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Nach dem Fototermin suchten alle einen schönen Platz in den zwei Booten, die aneinandergekoppelt waren und auch so zusammen auf dem Fluss fuhren.

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Wenn auch kein Sonnenschein blinkte, so war es doch gemütlich auf den Booten und bei Kaffee und Kuchen ging es zur »Brückenfahrt« - erst in die Richtung »Steile Wand« (vor Eisenhüttenstadt) und dann noch einmal bis zur Brücke in Frankfurt (Oder).

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Und noch einmal Berichte aus Sumy


27. Mai 2016

Seit dem 24. Mai berichten wir von der Reise unserer Mitarbeitenden nach Sumy. Sie bringen Hilfsgüter und Spenden zum Integrationskindergarten Nr. 34. Wir sind seit vielen Jahren mit den Mitarbeitenden befreundet und unterstützen die Arbeit der Einrichtung.

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Am Sonnabend fahren sie wieder zurück. Über 2.000 Km Fahrt liegen dann vor ihnen. Wir wünschen ihnen eine gute Reise - kommt gesund und munter wieder bei uns an.

Neues aus Sumy


26. Mai 2016

Bis Sonntag bleiben unsere Kollegen noch in Sumy. Wir berichten seit dem 24. Mai an dieser Stelle. Sie haben weitere Fotos und Texte geschickt.

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Weitere Bilder von der Reise nach Sumy.


25. Mai 2016

Und hier weitere Bilder und Infos von der Reise nach Sumy. Wir haben bereits am 24. Mai darüber berichtet.

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Freundschaft seit vielen Jahren


24. Mai 2016

Seit vielen Jahren unterstützen Mitarbeitende und Klienten der Wichern Diakonie den integrativen Kindergarten Nummer 34 in Sumy in der Ukraine. Fast jedes Jahr fahren immer unterschiedliche Helferinnen und Helfer mit kleinen Bussen dorthin. Sie bringen mit, was gerade dringend gebraucht wird. Immer auch Geld, um wichtige Anschaffungen machen zu können. Jetzt am Sonntag, ist wieder ein Bus unterwegs. Sie können an dieser Stelle die Reise verfolgen. Es schreibt Lars Rinner, Wohnstättenleiter »Alfred-Blochwitz-Haus« der Behindertenhilfe. Er selbst war schon oft in Sumy. Über 2.000 Kilometer lang ist die Fahrt. Wir zeigen Ihnen Bilder, welche die Kollegen vor Ort gemacht haben.

23. Mai
Hier ein ganz frischer Eindruck vom Einpacken. Auf dem ersten Bild sind unsere Kraftfahrer Herr Dornemann (ganz links) und Herr Hegner (3. V. links) zu sehen. Sie wurden von ihren beiden Söhnen sowie von Frau Kruse, Bewohnerin der WG 5, beim Packen unterstützt und sind jetzt (Montagmorgen 8 Uhr) schon seit fast 24 Stunden im Konvoi mit drei anderen Bussen vom Förderverein Sumy- Hilfe unterwegs! Vermutlich befinden sie sich jetzt vor oder hinter Kiev und werden, so alles gut klappt, heute nachmittag in Sumy eintreffen.
Neben den vielen Sachspenden konnten wir dank Ihrer Hilfe und dank der großzügigen Erhöhung von Herrn Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, insgesamt 2.700 € als Barspende für den Kindergarten Nr. 34 mitgeben. Als zusätzliches Gastgeschenk anlässlich des 50. Geburtstages sind verschiedene Teile für eine Musikanlage für den Musikunterricht (Verstärker, Mischpult, Mikrofone u.ä.) sowie die 100 Windmühlen für die Kinder mit an Bord!

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24. Mai

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Ein schöner Nachmittag


18. Mai 2016

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Michael Schmolke arbeitet eigentlich als Erzieher in der Kinderpsychiatrie. Doch in seiner Freizeit liebt er es, als Jonglör aufzutreten (auf diese Schreibweise legt er Wert).
So war er zu Gast bei den Seniorinnen und Senioren der Tagesstätte der Behindertenhilfe.

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Bei Kaffee und Kuchen folgten sie den tollen artistischen Einlagen von Herrn Schmolke. Es gab leckeren Kuchen und Kaffee.

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Sie waren begeistert, wenn er durch die Reihen ging und Rosenblätter verteilte. Natürlich bekam er auch was von der Torte ab. Herzlichen Dank.


Pflanzenverkauf



Achtung: Bis zum 21. Mai können Sie direkt in der Gärtnerei Pflanzen kaufen.!!

Montag bis Freitag von 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag von 9.00 - 12.00 Uhr

Tomatenpflanzen - Gemüsepflanzen - Kräuterpflanzen - Stauden




Wichern Line Dancer im Wilden Westen



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Im April fuhren die Tänzer der »Wichern Line Dancer« in die Westernstadt EL Dorado nach Templin. Dort nahmen sie an der Line Dancer Party teil. Menschen mit und ohne Behinderung tanzten zusammen. Darauf hatten Rosi und Klaus Leitner, ehrenamtliche Leiter der Gruppe, alle Tänzerinnen und Tänzer lange vorbereitet.
Die »Wichern Line Dancer« konnten ihr 6jähriges Bestehen feiern.
Das Ehepaar Leitner führt diese Gruppe mit einem sehr großen Engagement. Sie sind, ohne eine weitere Begleitung, mit den Tänzern zu diesem Wochenende gefahren.
Wir sagen ausdrücklich herzlichen Dank. Das Angebot des sogenannten »LinienTanzes« ist eine große Bereicherung für Menschen mit Behinderung, die in der Wichern Diakonie begleitet werden.
Ehrenamtliches Engagement ist in unserer Gesellschaft wichtig und anerkannt.

Sie können den ausführlichen Bericht von Herrn Leitner lesen, wenn Sie hier klicken.
»Bericht« (pdf)

Aktionstag 5. Mai


9. Mai 2016

Hier sind schon mal die ersten Fotos zu sehen.

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Noch keine Punkte auf dem Plakat - die Beschäftigten und Klienten der Wichern Diakonie gehen zuerst ins Rathaus. Frau Stuchlik, Behindertenbeauftragte für Frankfurt (Oder), empfängt die Gruppe und sie kommen ins Gespräch.

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Schon im Foyer wird der erste Punkt geklebt. Mehr zur Mitte hin - also; mal so mal so.

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Auf dem Weg zum Kino dann Glück gehabt, unser Oberbürgermeister Dr. Wilke sitzt bei dem schönem Wetter in einem wichtigen Gespräch vertieft. Traun wir uns? Ja, wir traun uns. Höflich angefragt kommt er dann auch kurz mit uns ins Gespräch. Und er macht auch seinen Punkt.

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Was fällt den Betroffenen in der Gruppe auf? »Er sagte, dass Barrierefreiheit gelegentlich auch in Frankfurt (Oder) ein Thema sei.« Bitte nicht nur gelegentlich, ist die Meinung der Teilnehmenden.

Im Kino werden wir freundlich erwartet und empfangen, eigentlich ist ja noch zu. Die Türen gehen nicht alleine auf. Ein Rollstuhlfahrer hätte schon Schwierigkeiten.

Die Leiterin des Kinos findet allgemein Frankfurt (Oder) nicht überall barrierefreundlich und macht ihren Punkt.

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Mal sehen, wie das Banner am Schluss aussieht - wir berichten weiter.

Aktionstag 5. Mai


4. und 5. Mai 2016

Und hier, wie versprochen, eine Information zu weiteren Veranstaltungen, rund um den Aktionstag.

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Die inklusive Theatergruppe der Psychosozialen Hilfen trat, wie angekündigt, auf einer Veranstaltung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Erkner auf. Anschließend wurde zum Thema »Stigmatisierung psychisch kranker Menschen« diskutiert. Die Schauspieler erhielten viel Beifall. Die Barriere in den Köpfen war zum Anfassen spürbar.

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Klienten und Mitarbeitende der Behindertenhilfe (Wohnstätten und aufwind) hatten eine Veranstaltung im Spitzkrug Multi Center in Frankfurt (Oder) organisiert.
Vielen Dank an die Leitung des Centermanagements für diese Möglichkeit.
Viele Punkte landeten auf der negativen Seite. doch es kam sehr darauf an, wer gefragt wurde. Mütter mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderungen, sahen die Barrierefreiheit in Frankfurt (Oder) anders, als junge, gesunde Menschen ohne Familie. Die Barriere in den Köpfen wurde von den meisten bestätigt.

Auch in Fürstenwalde hatten die Klienten und Mitarbeitenden der aufwind gGmbH zum Begegnungscafé eingeladen. Wie barrierefrei ist Fürstwalde/Spree?

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Es gab viele Anregungen, die auf den dafür vorgesehenen Plakaten festgehalten wurden. In welcher Straße der Gehweg kaputt ist oder, wo es keine öffentlichen Toiletten gibt. Auch hier sollten die Verantwortlichen der Stadt informiert werden.


Heute haben Gäste der Beratungs- und Begegnungsstätte der Behindertenhilfe und Beschäftigte mit psychischen Beeinträchtigungen der Gronenfelder Werkstätten einen Gang durch Frankfurt (Oder) organisiert. Sie beginnen im Rathaus. Um 9.45 Uhr ist Treffpunkt vor dem Rathaus. Wer mitgehen möchte, kann sich gerne anschließen.
Wir berichten wieder an dieser Sttelle

Aktionstag 5. Mai



Jedes Jahr, um den 5. Mai herum, finden deutschlandweit Aktionen statt, um auf die Situation von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. 2016 steht alles im Zeichen der Barrierefreiheit. Unter dem Motto »Einfach für alle - Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt« kann die Stadt, in der wir leben, auf ihre Barrierefreiheit getestet werden. Damit sollen Passantinnen und Passanten für dieses Thema sensibilisiert werden.

Der Aktion Mensch e.V. unterstützt diese Aktionstage mit Material. In diesem Jahr stellt Aktion Mensch ein großes Banner und Infomaterial zur Verfügung. Klebepunkte werden nach Beendigung der Aktionen zeigen, wie barrierefreundlich unsere Stadt ist.

Mitarbeitende und Betreute der Behindertenhilfe und der Psychosozialen Hilfen werden mit eigenen Aktionen zu diesem Thema an öffentlichen Plätzen aufmerksam machen und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

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Gestern standen Mitarbeitende und Klienten der Psychosozialen Hilfen an ihrem Aktionspunkt im Einkaufszentrum HEP in Neuberesinchen. Wie man auf dem nächsten Foto sieht, kamen sie gut ins Gespräch.

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Morgen, am 4. Mai 2016, von 15.00 - 18.00 Uhr, stehen die Mitarbeitenden und Klienten der Behindertenhilfe im Spitzkrug Multi Center in Frankfurt (Oder). Am Nachmittag werden Aktionen in Fürstenwalde, in der Domgasse stattfinden. Dort befindet sich das Beratungs- und Begegnungszentrum von aufwind - ein Angebot für Menschen mit Behinderungen.
Am Nachmittag tritt die Theatergruppe der Psychosozialen Hilfen um 16.00 Uhr in Erkner, im Kino, auf. Dort ist der Veranstalter die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Am 9. Mai 2016 gibt es dann noch eine Aktion in Frankfurt (Oder). Mitarbeitende und Klienten der Behindertenhilfe und Mitarbeitende und Beschäftigte der Gronenfelder Werkstätten haben einen Gang durch die Stadt organisiert. Das große Banner werden sie mitführen und Passantinnen und Passanten werden befragt und können ihre Klebepunkte anbringen.
Der Gang führt ab 10.00 Uhr von der »Peitzer Acht«, der Beratungs- und Begegnungsstätte der Behindertenhilfe, zum Rathaus. Dort kommt es zu einer Begegnung mit Frau Stuchlik - Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder). Der Weg führt dann weiter zum Kino, zum Oderturm, zum Sozial- und Gesundheitsamt, zur Post und zum Jobcenter. Wie barrierefrei wird der Weg sein?

Wir berichten an dieser Stelle über die Erfahrungen der Teilnehmenden.



Wirtschaft in Aktion 2016


15. April 2016

Gestern war es wieder soweit; in der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) gab es die Projektbörse, auf der sich soziale Dienstleister mit ihrem Projekt präsentierten, für das sie um Unterstützung aus der Wirtschaft warben.

Es ist bereits das fünfte Jahr, in dem dieser lokale Aktionstag durchgeführt wird. Damit soll soziales Engagement gefördert werden. Unternehmen und soziale Einrichtungen setzen zusammen gemeinnützige Projekte um.

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In diesem Jahr braucht unsere Kita »Hilde Coppi« Unterstützung im Außenbereich.
Eine Kleinkindschaukel ist gekauft, aber sie muss nun fachgerecht montiert werden und auch die Umgebung ist neu zu gestalten, unter anderem mit Fallschutzmatten.
Im vergangenen Sommer war es so heiß, dass die Kinder an vielen Tagen nicht den Garten nutzen konnten. Auch die Rutsche wurde extrem heiß. Hier wird ein großes Sonnensegel Abhilfe schaffen und den Kindern Schutz bieten. Dieses Sonnensegel muss angeschafft und fachgerecht aufgebaut werden.

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Kitaleiterin Karin Haubold (links) und Mitarbeiterin Ute Heese präsentierten das Projekt. Jede Einrichtung hatte zwei Minuten Redezeit. Dann sahen sich die Vertreter der Wirtschaft die Projekte an, fragten nach und konnten sich dann entscheiden, welches sie interessierte. Es waren sehr viele unterschiedliche Ideen entwickelt worden. In einer Schule ging es um die Ausbildung von Streitschlichtern oder ein Garten der Sinne soll gebaut werden. Auch Hilfe bei der Gestaltung einer Website und eines Logos war gefragt.

Wir haben uns sehr gefreut, dass sich Unternehmen und Vertreter des öffentlichen Lebens für unser Projekt interessiert haben.

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Die Firma GLF - Garten- und Landschaftsbau Eisenhüttenstadt, vertreten durch Frau Fender (links) wird uns das Sonnensegel und die Schaukel aufbauen. Für die Finanzierung des Sonnensegels gibt es eine Interessenbekundung unserer Sparkasse Oder-Spree, vertreten durch Frau Susanne Gäbel, Direktorin Firmenkunden, (rechts). Nicht auf dem Foto ist ein Vertreter der Firma MÜTRA aus Frankfurt (Oder). Sie werden die Sache rund machen, indem sie die Fallschutzmatten und die Umgestaltung der Flächen übernehmen.

Wir freuen uns riesig. Am 8. Juni 2016 treffen sich alle im Garten unserer Kita und es geht los. Für die Versorgung lassen sich die Mitarbeitenden der Kita sicher etwas Gutes einfallen und die Kinder werden staunen, was viele Menschen zusammen schaffen können.


Singend in den Frühling


8. April 2016

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Die Musikgruppen der Lebenshilfe, das Musikensemble »Tiritomba« der Wichern Diakonie und die Schülerinnen der Musikschule, die bei Frau Berhold Violinenunterricht nehmen, trafen sich am Sonnabend, den 8. April 2016 zum Frühlingskonzert. Die Kinder des Integrationskindergartens der Lebenshilfe eröffneten das Programm mit Liedern und Gedichten.
Ein fröhliches, musikalisches Miteinander - denn auch die Gäste stimmten singend und klatschend mit ein. Seit 25 Jahren wird gemeinsam der Frühling besungen.
Am 16. Juli 2016 findet ein abendliches Singen und Lesen in der Wichern Kapelle statt. Gestaltet wird das Programm von »Tiritomba« und Matthias Kube, Vorstand, wird lesen.
Ein sicher sehr stimmungsvolles Programm, worauf sich die Sängerinnen und Sänger gerade vorbereiten.

Und wieder waren wir unterwegs


4. April 2016

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Am 4. April 2016 sind 20 Frauen und Männer zum Landtag nach Potsdam gefahren. Die Fahrt organisierten inklusiv die Leiterin der »Peitzer Acht«, Beratungs- und Begegnungsstelle der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie, und die Volkshochschule in Frankfurt (Oder). Insgesamt 8 Betreute der Wichern Wohnstätten und Sozialen Dienste gGmbH und 12 Frankfurter Bürger/-innen nahmen an dem Ausflug teil.
Von 10.00 – 11.00 Uhr gab es eine Führung durch den Landtag. (Wie auf dem Foto unten zu erkennen ist, probierte sich die eine oder der andere auch mal aus.) Nach einem Mittagessen in der Kantine des Landtages trafen wir Herrn René Wilke, Landtagsabgeordneter der Linken (auf dem Foto 3. von rechts). Von 12.30 bis 13.30 Uhr kamen wir mit ihm ins Gespräch. Es wurden viele Themen angesprochen. Neben der Polizeipräsenz, dem Zustand von Spielplätzen, Lobbyismus redeten wir auch über die Situation des Ärztemangels in Frankfurt (Oder) und den Gehältern von Politikern. Viele kamen zu Wort und Herr Wilke antwortete in leichter Sprache, so dass es für alle verständlich war.

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Kerstin Skarupke
Leiterin der »Peitzer Acht«

Spannender Ausflug


4. April 2016

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Vom September 2015 bis März 2016 fand in der »Peitzer Acht« der Kurs »Mein Körper« statt. In dem Kurs ging es um sexuelle Aufklärung, Körperwissen und um den Umgang mit Beziehungen. In Zusammenarbeit mit pro Familia konnten 6 Frauen viele Informationen zum Körper erfahren, erleben und lernen.
Am 29. März 2016 sind wir, zum Abschluss des Kurses, nach Dresden ins Hygienemuseum gefahren. Dort wird, in einer Dauerausstellung, alles rund um den Menschen und seinen Körper gezeigt. Neben der gläsernen Frau konnten wir dort die verschiedenen Stadien einer Geburt sehen. Aber auch Spannendes rund um die Themen Wahrnehmung, Ernährung und Gefühle. Der Ausflug war sehr interessant.
Im September 2016 beginnt der Kurs »Mein Körper« mit der Männergruppe.
Kerstin Skarupke
Leiterin der Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« der Behindertenhilfe


Palmsonntag


20. März 2016

Palmsonntag fällt jedes Jahr auf den Sonntag vor Ostern und ist gleichzeitig der letzte Sonntag in der Fastenzeit.

Am Palmsonntag gedenken die Christen des Einzugs von Jesus in Jerusalem. Er ritt auf einem Esel und die Volksmenge empfing ihn mit den Worten: "Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels!" (Joh 12,13–15). Um sein Kommen zu würdigen, wurden Palmzweige gestreut, denn in vielen Regionen waren Palmen heilige Bäume. Sie waren ein Symbol für Unabhängigkeit und ein Sinnbild für das Leben sowie den Sieg. Ebenso symbolträchtig war der Esel. Er stand für Bescheidenheit und den gewaltlosen Friedenskönig.

Am Palmsonntag zieht bei uns die Gemeinde von der Georgenkirche zur Wichern Kapelle.
Hier einige Bilder davon.

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Vielen Dank Herr Dr. Reinhard Richter - er stellte uns die Fotos zur Verfügung.


Die Vorleser


18. März 2016

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Kerstin Kersten, Silva Winkler und Anne Oberländer (von links) lasen zum zweiten Mal im Café Luise Geschichten vor. Christian Fiedler begleitete die Lesung musikalisch mit seiner Gitarre.
Geschichten von Roald Dahl wurden gelesen und das Publikum hatte kaum Platz in dem kleinen Café. Trotzdem war es wieder ein sehr schöner Abend. Mucksmäuschenstill war es und es gab viel Applaus.

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Die Tradition des Vorlesens scheint doch gefragt zu sein. Seit vielen Jahren treffen sich die Vorleserinnen, wenn es klappt einmal in der Woche, und lesen zusammen Bücher, indem sie sich diese vorlesen. So entstand der Gedanke, es auch mal vor Publikum zu versuchen.
Wenn Sie auch ein Buch kennen, das Sie begeistert hat, dann können Sie sich gerne melden. Es geht aber nicht um selbst geschriebene Texte und auch nicht um professionelle Buchlesungen von Verlagen für Werbezwecke.
Diese Abende soll uns einfach näher bringen und Spaß machen.


Fahrräder übergeben


17. März 2016

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Jens-Marcel Ullrich, Sozialdezernent Frankfurt (Oder), Katja Niemann, Marketing und Designe Mifa-Bike Werke Sangerhausen, Matthias Kube, Vorstand Wichern Diakonie, Thoma