Aktuell

Lebendiger Adventskalender 2015


14. Dezember 2015

Verkostung im Tante Emma Laden
Am 14.12.2015 öffnete sich das 14. Türchen des »Lebendigen Adventskalender 2015« in Frankfurt (Oder). Dahinter verbarg sich unser »Tante Emma Laden« in der Humboldtstraße 22. Im »Tante Emma Laden« arbeiten Mitarbeitende und Beschäftigte der Gronenfelder Werkstätten gGmbH der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder). Sie hatten eine tolle Verkostung vorbereitet für ihre Kundinnen und Kunden.

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Es gab zum Beispiel Weihnachtsleberwurst und Apfelpunsch aus den Gronenfelder Werkstätten, aber auch Joghurtprodukte aus Lobetal und diverse Dips und Schokolade der Firma Schmatz. Dazu gab es natürlich Informationen zu den Produkten.

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Begleitet wurde die Aktion zusätzlich von zwei Studenten der Sprachwissenschaften, um auch den polnischen Kunden Informationen zu den Produkten zu geben.
Ebenfalls im Laden ist der schöne Jahreskalender 2016 mit Abbildungen von Arbeiten einzelner Beschäftigter der Gronenfelder Werkstätten gGmbH erhältlich. Suchen Sie noch ein Geschenk so schauen Sie doch mal im Tante Emma Laden vorbei. Das Team des Tante Emma Ladens freut sich auf Ihren Besuch.

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Zur Aktion »Lebendiger Adventskalender«:
Vom 1. Bis 24. Dezember öffnen soziale und kulturelle Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Unternehmen für Sie ihre Türen, stellen sich und ihre Arbeit vor und überraschen mit einem kostenlosen Angebot in besonderer Adventsatmosphäre. Seien Sie neugierig und begeben Sie sich auf eine vorweihnachtliche Entdeckungstour durch Frankfurt (Oder) und Slubice.


Spende für die Hospizarbeit


1. Dezember 2015

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Ein Jahr lang stand wieder eine Spendendose für den ambulanten ehrenamtlichen Hospizdienst im Kosmetikstudio »Beauty Point« von Regine Jeske in Neuberesinchen.
Von ihren Kunden gut gefüllt übergabe Frau Jeske am 1. Dezember 2015 die Keramikdose den Koordinatorinnen Frau Oberländer und Frau Jany (auf dem Foto rechts).
Herzlich danken wir allen Spendern für die Summe von 239,38 € und Frau Jeske für ihre langjährige Unterstützung als Ehrenamtliche in unserem Dienst.


Endspurt


26. November 2015

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Die letzten Kisten müssen noch ausgepackt werden. Für die Deko haben die Kolleginnen und Kollegen schon im September angefangen zu sammeln - im eigenen Garten zum Beispiel. Jetzt wird alles liebevoll gestaltet.

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Es sind die vielen kleinen Produkte für Detail-Verliebte. Die Weihnachtsbaumanhänger, die Knöpfe, die kleinen Kerzenhalter und Vieles mehr. Am Sonntag, wenn der 10. Markt »Advent bei Wichern« in der Luisenstraße geöffnet hat, werden sie ihr neues Zuhause bekommen, bei den Gästen des Marktes. Im großen Zelt sind dann wieder die Produkte aus den Handwerksbereichen der Gronenfelder Werkstätten zu erhalten. 70% kommen aus der Keramikwerkstatt, 20 aus dem Textilbereich und dann noch kleine Dinge aus der Tischlerei.

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Wo bringen wir den Stoff an? Fragt Helvi Brandl, eigentlich Erzieherin in der Kita »Hilde Coppi« der Wichern Diakonie. In diesen Tagen macht kaum einer das, wofür er eigentlich bezahlt wird. Frau Brandl schmückt die Turnhalle mit den anderen Mitarbeitenden, damit es für die Bastelaktionen am Sonntag wieder schön weihnachtlich aussieht.

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Auch Herr Rüdiger, Hausmeister in der Kita, ist wieder dabei.

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Karin Haubold, Leiterin der Kita, lässt es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen. Natürlich hat sie, wie in jedem Jahr, einen selbst gebackenen Kuchen dabei. Und vor der Arbeit wird sich zusammen gesetzt, ein kulinarischer Einstieg, der fröhlich macht.

Natürlich sind viele Helferinnen und Helfer in diesen Tagen auf dem Gelände in der Luisenstraße. Das Trödelstübchen muss eingeräumt werden, die Kapelle geschmückt werden, Tanne verteilt und kleine Weihnachtsbäume aufgestellt werden.
In der Küche in Gronenfelde riecht es lecker nach Grünkohl und morgen wird die Märchenstube geschmückt.
Dieser erste Advent bedeutet zwar viel Arbeit für die meisten Mitarbeitenden, aber inzwischen ist dieser Tag auch für sie selbst immer der Beginn der Adventszeit.

Die Tanne steht - der Advent kann kommen


16. November 2015

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Kritischer Blick - da muss sie hin. Wie geht das am besten? Jedes Jahr steht unser Mitarbeiter der Gronenfelder Werkstätten Krystian Patron vor der Frage: Woher bekomme ich eine große, mindestens 8 Meter hohe Tanne und dann: Wie bekomme ich sie in die Luisenstraße?

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Diesmal musste noch ein weiterer Kollege mit dem Traktor kommen, denn die drei Männer schafften es nicht, den Baum zubewegen. Aber jetzt ist er hier.

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Dieses Ereignis wird auch von uns Mitarbeitenden in der Verwaltung jährlich gerne wahrgenommen. Ist es doch irgendwie auch immer der Beginn der Adventszeit.

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Hier ist sehr gut der Umfang des Baumes zu erkennen. In der Schwebe kann er auch noch ein wenig gekürzt werden.

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Dann braucht es viel Manneskraft, um ihn zu seinem Standort zu ziehen. Hat was von dem Märchen »Das Rübchen«.

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Und dann schwebt er ein. Wenn Sie ihn in seiner Pracht und mit Lichtern und Kugeln geschmückt sehen wollen, dann kommen Sie zum Markt »Advent bei Wichern« am 1. Advent, 29. November 2015, ab 14.00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie.
Und wie Sie sehen, sind wir mit den Vorbereitungen voll beschäftigt. Es ist bereits unser 10. Markt.

Der Bewohnerrat bildet sich


14. November 2015

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Am 12. und 13. November fand in den Räumen der Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ die Weiterbildung des Bewohnerrates statt. Susanne Jackstell aus Berlin (Erwachsenenbildnerin) führte durch die beiden Tage und wurde dabei von Frau Skarupke unterstützt.
Jeweils von 9- 16Uhr arbeiteten die 14 Mitglieder zusammen.
Themen wie der Umgang zwischen Mitarbeitern und Betreuten sowie Informationen und Unterstützung für Betreute war genauso Thema, wie die Arbeit im Bewohnerrat.
Mit Rollenspielen und Kleingruppenarbeit haben die Mitglieder an einem Katalog gearbeitet, in dem sie alle alles rund um Organisation und Aufgaben des Bewohnerrates zusammen getragen haben.
Dieser steht nun allen Mitgliedern zur Verfügung und kann jederzeit erweitert werden.
Weitere Themen werden in den Kleingruppen bearbeitet, weiß Bernd Linke (Vorsitzende des Bewohnerrates) noch zu berichten. Wir haben noch eine Menge vor, bis im August 2016 wieder ein neuer Bewohnerrat gewählt wird.

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Bericht erstellt: K. Skarupke und B. Linke

Eine besondere Spende für das Hospiz


12. November 2015

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Am 26. November traf eine kleine Delegation der SeGa (Senioren Galerie aus Frankfurt) mit einer kleinen Überraschung im Hospiz der Wichern Diakonie ein. Sie hatten eine schöne Idee und Bilder im Gepäck. Hier angekommen, wurden Sie von Frau Mogschan, Sozialarbeiterin, begrüßt. Nach einem kurzen Gespräch, wurden ihr neun wunderschöne Bilder übergeben. Diese werden die Zimmer der Gäste des Hospizes verschönern. Die Bilder, mit unterschiedlichsten Techniken gemalt, sind Werke der Mitglieder der Senioren Galerie. Die Gruppe unter der Leitung von Herrn Kipsch besteht aus derzeitig 23 Seniorinnen und Senioren, die sich regelmäßig treffen, um zu malen. Herr Kipsch hilft dabei mit seinem Wissen. Er sagt, dass das Malen zu 80% erlernbar sei und 20% hat einfach Talent. Für diese Idee, etwas Gutes zu tun und dem Hospiz die Bilder zu schenken, danken wir den Künstlerinnen und Künstlern der Senioren Galerie.

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25 Jahre Bioladen


10. November 2015

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Am 10. November 1990 wurde der Bioladen der Gronenfelder Werkstätten gGmbH auf dem Landgut Gronenfelde eröffnet. Im Zusammenhang mit der Umstellung des Landwirtschaftsbetriebes auf biologische Wirtschaftsweise und der Zugehörigkeit zum Bioland-Verband war die Eröffnung des Hofladens mit der Vision verbunden, nachhaltige Landwirtschaft mit Menschen mit Behinderungen zu betreiben und die eigenen Produkte direkt ab Hof zu vermarkten. 1991 wurde mit der Milchviehhaltung begonnen und damit auch der Verkauf von frischer Rohmilch. 1992 erhielt der Landwirtschaftsbetrieb als erster Betrieb in Brandenburg die Anerkennung als Bioland-Betrieb. 1994 eröffnete die Brotbackstube. Im Jahr 2000 wurde der Bioladen erstmals umgestaltet. Um der wachsenden Kundenzahl und dem stetig gewachsenen Sortiment des Bioladens gerecht zu werden, wurde im März 2015 eine Erweiterung der Verkaufsfläche realisiert. Wurst- und Fleischprodukte im Bioladen kommen vorrangig aus eigener Tierhaltung, die LandgutEier von eigenen Hühnern, Vollkornbrot aus der eigenen Backstube aus hofeigenem Getreide gebacken und Gemüse und Obst saisonal aus eigenem Anbau. Neben den hofeigenen Produkten wird ein komplettes Naturkostsortiment angeboten. Die Einhaltung der Öko-Verordnung zum ökologischen Landbau und der Bioland-Richtlinien wird von der ABCert-Kontrollstelle geprüft.


Gruselnacht in der »Peitzer Acht«


31. Oktober 2015

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Am 31.10.2015 lud die Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« zu einer Halloween- Party ein. Allerhand Gespenster, Hexen und Verbrecher kamen und feierten zusammen. In der Küche wurden leckere Gebisse aus Äpfeln und Finger aus Würstchen bereitet. Neben Tanz, Karaoke und Bowling wurde auch geschminkt und gespielt. Das schönste Outfit hatte Jan Cramme von aufwind. In einer vorgetragenen Gruselgeschichte, kam er aus dem Nichts und sorgte so bei einigen für einen ordentlichen Schreck. Dieser endete dann aber in fröhliches Lachen.
Ein Abend der besonderen Art mit viel Freude.



Teilen macht Spaß


28. Oktober 2015

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Mitarbeitende und Betreute der Wichern Diakonie fuhren heute in die Unterkünfte der Zuwanderer in Frankfurt (Oder). Sie besuchten Seefichten und die Messehalle.

Seit einigen Wochen haben die Mitarbeitenden und Klienten Geld gesammelt. Davon wurde Spielzeug und Arbeitsmaterial für den Unterricht gekauft. Außerdem wurden Wintersachen abgegeben. In Seefichten nahm Frau Antje Simnack, Sozialarbeiterin, die Spenden entgegen.

In der Messehalle kam es zu herzlichen Begegnungen im »Spielzimmer«.

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Lars Rinner, Leiter der Wohnstätte »Alfred-Blochwitz-Haus« der Wichern Diakonie, nimmt vorsichtig Kontakt zu einem kleinen Mädchen auf.

Nicht jedes Spielzeug ist bekannt und so gab es eine lustige Verständigung dazu, wie Mikado gespielt wird. Am eifrigsten waren die Erwachsenen. Lachen tut gut.

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Thomas Klähn, Vorsitzender des Vereins »Vielfalt statt Einfalt« erklärte uns verschiedene Zusammenhänge. Er ist unter anderem für die Koordination der Spenden zuständig und die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins unterrichten Zuwanderer im Fach Deutsch.
Seit 7.00 Uhr früh war Thomas Klähn am Abend um 18.00 Uhr schon im Dienst und trotzdem sagte er, das wäre sein Traumjob. Es ist toll, was er und alle anderen Frankfurter dort leisten.


Abend des offenen Leuchtgartens


10. Oktober 2015

Am 10.10.2015 nahmen Gäste der Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« am »Lichtobjekte basteln« teil. Der Interkulturelle Stadtgarten in der Gartenstraße 1 feierte abends Lichterfest und lud zu einem gemeinsamen Tag ein. Robert Abts (Künstler aus Berlin) führte durch den Tag. Während eine Gruppe die verschiedenen Lichtobjekte baute, kochte eine andere Gruppe ein saisonales und gesundes Mittagessen, das über die „Peitzer Acht“ organisiert wurde. Es war insgesamt ein schönes Zusammenarbeiten zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Flüchtlingen. Untereinander inspirierten sich die Teilnehmenden und es entstanden kreative Werke. Am späten Nachmittag dekorierten wir alle gemeinsam den Garten und saßen am Feuer. Ein musikalischer Höhepunkt beendete den Tag voller erlebnisreicher Erfahrungen.
Kerstin Skarupke, Leiterin »Peitzer Acht«

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Ausflug in den Wildpark


2. Oktober 2015

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Mitarbeitende der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie hatten sich heute mit Familien aus Unterkünften für Asylbewerber verabredet. Wer Kindersitze hatte, brachte sie mit, Autos waren privat oder dienstlich bereitgestellt und die Familien wurden abgeholt.
Noch bevor es zum Rundgang losging, wurde der Spielplatz erkundet.

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Danach war noch eine Stärkung im Bistro »Kobel« geplant. Einen ausführlichen Fotobericht können Sie in der kommenden Wochen an dieser Stelle sehen.


Spende für die Kita


25. September 2015

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Stanislav Gapa, Jeremy Wagner (beide Azubis), Steffi Reichenbach (Projektmanagerin) und Annett Manke (Geschäftsführerin), von links, kamen heute vom Center Call24 und überbrachten dem Integrationskindergarten »Hilde Coppi« der Wichern Diakonie eine Spende in Höhe von 205 Euro.
Frau Karin Haubold (Leiterin der Kita), zweite von rechts, nahm diese Spende mit großem Dank entgegen. Sie ist gedacht für die Finanzierung einer neuen Küche. Zurzeit arbeitet Frau Jagdmann, auf dem Foto rechts, dort alleine und bereitet täglich für die 95 Kinder das Essen. Eine Herausforderung, der sie sich gerne und vor allem sehr gut stellt. Davon konnten sich die Gäste, die mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bewirtet wurden, überzeugen.

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Die Spende wurde im Beisein der Kinder übergeben. Diese interessierten sich sehr dafür, aber auch für die Arbeit der Besucherinnen und Besucher. Und so erzählten diese, was sie eigentlich tun. Das war für die Kinder sehr interessant. Denn auch sie wissen jetzt, wenn die Mutti aus dem Katalog etwas bestellt, hat sie vielleicht einen der Menschen am Telefon, der heute in der Kita war. Die Azubis von Call24 erzählten auch über ihre Ausbildung und späteren Einsatzmöglichkeiten. Sie könnten als Teamleiter, Supervisor, Projektleiter zum Beispiel arbeiten. Es wird nicht nur telefoniert, auch für E-Mail Kontakte oder Fax-Bearbeitungen, Chats im Internet und Onlineshops gibt es Auftraggeber. So war es auch ein gegenseitiges Kennenlernen an diesem Nachmittag. Und es wurde gleich vereinbart, im März kommenden Jahres wird die große Kindergruppe, in Vorbereitung ihrer Schulzeit, auch das Call24 besucht. Wir sagen Dankeschön für den netten Besuch und das Geschenk.

Kreiskirchentag 2015 und wir waren dabei



Von Wundern und Brüchen sollte der Kreiskirchentag berichten und wir als Wichern Diakonie beteiligten uns in unterschiedlicher Weise.
Matthias Hofmann und Steve Schöfisch hatten jeweils ein Foto für den Fotowettbewerb eingereicht - diese wurden auch gezeigt. Die Beschäftigten und Mitarbeitenden der Gronenfelder Werkstätten bauten im Vorfeld alle Teile einer Leonardobrücke, die am Kirchentag aus den gestalteten Elementen zusammengefügt wurde.

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An einem Stand informierten Mitarbeitende über die Angebote der Wichern Diakonie und verkauften auch Produkte der Gronenfelder Werkstätten.

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Die Kulturgruppen »Wichern Line Dancer« und »Tiritomba« traten zum Auftakt des Programms auf der Jugendbühne auf und erhielten viel Applaus.

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Besuch


17. September 2015

Am 17. September 2015 fand der Regionaltag der Brandenburger LINKEN statt. Den ganzen Tag über waren PolitikerInnen der LINKEN in Frankfurt (Oder) und im Landkreis Oder-Spree unterwegs, um vor Ort mit Vereinen und Verbänden ins Gespräch zu kommen bzw. Einrichtungen zu besuchen. Bei den Regionalkonferenzen geht es um aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik und in Gesprächsrunden um die regional wichtigsten Themen.

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Frau Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen in Potsdam, René Wilke, Kreisvorsitzende der Partei und sein Stellvertreter Ronny Diering besuchten das Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus« und die Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie.

Im Hospiz ging es im Gespräch mit Susanne Knüppel, Fachliche Leiterin Pflege, besonders um den Entwurf des neuen Palliativgesetzes. Den begrüßte Frau Knüppel ausdrücklich, auch wegen der veränderten Höhe des Eigenanteils. Bisher mussten 10 Prozent der Kosten über Spenden finanziert werden – künftig 5 Prozent. Zurzeit ist das eine Summe von 26,34 Euro pro Bett und pro Tag, die selbst getragen werden müssen. »Wir sind weit weg von einer Eigenfinanzierung von 10%.«, sagte Frau Knüppel. »Weil wir im Verbund der Wichern Diakonie sind ist es möglich, diese Kosten zu tragen. Wer wirtschaftlich solitär arbeiten muss, kann das eigentlich nicht schaffen.«

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Frau Mogschan, Sozialarbeiterin im Hospiz, zeigte der Staatssekretärin den Baum, an dem für jeden verstorbenen Gast im Hospiz im vergangenen halben Jahr ein Blatt zugefügt wurde. Einmal im Jahr werden diese Blätter eingesammelt und im Beisein der Angehörigen, die es möchten, verbrannt. Die Asche kommt in den Garten des Hospizes.

Frau Knüppel machte auf eine nicht realistische Sichtweise in diesem Gesetzesentwurf aufmerksam: »Nur 4% der Menschen in Deutschland können im Hospiz sterben. Die meisten sterben meist noch im Krankenhaus oder Pflegeheim. Zum einen, weil sie zum Teil länger als nötig therapiert werden und zum anderen, weil es in den Krankenhäusern selbst auch neu eingerichtete Palliativ-Betten/-Plätze gibt. Diese sind aber nicht der Atmosphäre in einem Hospiz gleichzusetzen. Die Rahmenbedingungen in den Pflegeeinrichtungen reichen nicht aus, um eine gute Begleitung am Lebensende zu ermöglichen. Der Druck auf das Personal ist dort viel zu hoch.«
Besonders begeisterte die Staatssekretärin der Bericht über die Arbeit der Diakoniestation in zwei Demenz-Wohngemeinschaften der Wichern Diakonie. Der Bedarf ist in Frankfurt (Oder) groß und Frau Knüppel sucht nach geeigneten Immobilien, erhält aber keine Unterstützung bei den hiesigen Wohnungsbaugesellschaften. René Wilke nahm die Idee mit, Frau Knüppel zu einer Stadtverordnetensitzung einzuladen, damit sie als Fachfrau darüber berichten kann.
Nur eine Stunde war für diesen Besuch vorgesehen, danach fuhren die Gäste auf das Landgut Gronenfelde. Dort begrüßte sie Jochen Hanschel, stellvertretender Geschäftsführer der Gronenfelder Werkstätten und Leiter des »Grünen Bereiches«. Auch hier war nur eine Stunde vorgesehen und Herr Hanschel stellte kurz die Werkstätten in einer wirklich kleinen, aber mit konkreten Informationen ausgestatteten Power Point Präsentation vor. Zurzeit sind 479 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankung beschäftigt. Der Einzugsbereich ist bis Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde/Spree und Seelow. Er erklärte die Struktur der Werkstätten und die Finanzierung der Arbeit und informierte die Staatssekretärin über aktuelle Themen. So stehen jetzt Kostensatzverhandlungen an, es werden Räume für Auftragsarbeiten gesucht, mehr ausgelagerte Arbeitsplätze sind wichtig, die Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen müssen erweitert werden, da die Nachfrage steigt.
Das Zukunftsprojekt Landwirtschaft interessierte die Gäste sehr.
Es war dann tatsächlich noch Zeit, einen Rundgang zu machen. Beschäftigte und Mitarbeitende in der Industriemontage freuten sich über den Besuch. Besonders beeindruckt war die Staatssekretärin über die Arbeit und die Aufträge der Formsteinproduktion.

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Beschäftigte der Formsteinproduktion zeigen ihre Arbeit.

Über die Tischlerei ging es dann noch nach draußen in den Bereich Landwirtschaft und Tierhaltung.
Alle Erklärungen dazu ergaben dann auch einen Sinn im Bioladen, wo die Produkte frisch zum Verkauf angeboten werden. Die Gäste nahmen sich das Gronenfelder Originalbrot mit. Wir hoffen, dass es geschmeckt hat und bedanken uns für den Besuch.

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Frau Hartwig-Tiedt, Herr Hanschel, Herr Wilke und Herr Diering.


Hilfe vor Ort


16. September 2015

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Heute haben Mitglieder des Bewohnerrates und aus der Redaktionsgruppe »Einfach gesagt« einen Besuch im Asylbewerberheim gemacht. Im »Gepäck« hatten wir eine Moderationstafel sowie einen Koffer mit Stiften, Kärtchen und Pinnnadeln. Diese sind für die jungen Männer, die dort Deutsch lernen und die freiwilligen Frankfurter Helfer vom Verein »Vielfalt statt Einfalt«, die auf lockere und doch engagierte Weise den Unterricht gestalten. Für uns war dies eine sehr interessante Deutschstunde und wir wurden sehr freundlich empfangen. Wir haben Grüße und ein großes Dankeschön für die Spende der Geschäftsführung wieder mit nach Hause genommen!
Text und Fotos: Lars Rinner, Leiter der Wohnstätte »Alfred-Blochwitz-Haus« und Leiter der Redaktionsgruppe »wichern einfach gesagt«

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Herbstfest im Wildpark mit vielen Gästen


13. September 2015

Das Herbstfest im Wildpark fand in diesem Jahr bei sehr schönem Wetter statt. Viele Gäste kamen an diesem Tag, um den Wildpark zu besuchen und die vielen Angebote an Kultur, Versorgung und Mitmachaktionen zu nutzen.
Diese fröhliche und entspannte Atmosphäre konnten auch 70 Asylbewerber, darunter 48 Kinder, genießen. Diese hatten die Gronenfelder Werkstätten eingeladen. Sie hatten freien Eintritt und erhielten mit einem Gutschein auch Speisen und Getränke. Besonders die Kinder freuten sich über die Preise, die bei den Spielen verteilt wurden.

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Text und Fotos: Jochen Hanschel, Leiter des »Grünen Bereiches« der Gronenfelder Werkstätten


15 Jahre Wohnstätte »Alfred-Blochwitz-Haus«



Am 4.September 2015 wurde im Blochwitz- Haus gefeiert. Seit 15 Jahren besteht es nun schon und außerdem feierten wir die gelungene Sanierung der WG 2 und WG 4 sowie den erfolgreichen Rückzug der Bewohner und Mitarbeiter beider Wohngruppen aus dem Haus Einstein.
Vorbereitet wurde das Fest von engagierten Kollegen und Bewohnern aus dem Haus. Neben den Bewohnern und Mitarbeitern waren die Angehörigen eingeladen, aber auch ehemalige Bewohner und Mitarbeiter des Hauses waren dabei. Es waren über 100 Teilnehmer, die in einem Zelt auf der großen Wiese feierten. Das Wetter hielt. Alles war schön geschmückt und auch Fotos aus 15 Jahren des Hauses waren aufgehängt. Herr Rebert hielt eine Andacht, in der es darum ging, dass es wichtig ist, ein Haus auf festem Grund zu bauen. Die Wohnstätten überreichten als Gastgeschenk ein Wikinger- Schachspiel für das Haus und Familie Benna brachte einen schönen Blumentopf. Grußworte kamen von Frau Oberländer und Herrn Rinner. Bewohner der WG 2 erzählten von ihrer guten Zeit im Ausweichquartier im Haus Einstein,doch auch davon, dass sie gerne wieder zurückgekommen sind. Anschließend sangen Herr Mühlichen, Herr Schmetzke und Frau Pappelbaum gemeinsam mit den Gästen Volkslieder, während die Kollegen des Hauses Würstchen und leckeres Gemüse grillten. Die Wohngruppen hatten wohlschmeckende Salate vorbereitet. Am Abend machte dann DJ Gerd Musik und alle tanzten gerne dazu. Ein kleines Feuerwerk rundete das Fest ab. Selbst ein kleiner Stromausfall tat der guten Laune keinen Abbruch. Dank an alle Kollegen und Bewohner für dieses gelungene Fest!

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Text: Lars Rinner, Wohnstättenleiter
Fotos: Holger Fuchs, Wohnstättenleiter


Zwei Wohnstätten - zwei mal 15 Jahre



Die Betreuten und Mitarbeitenden der Wohnstätten »Siedlerweg« und »Arche« der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie feierten vor kurzem das 15jährige Bestehen ihrer Häuser.
Das Wetter war das erste Geschenk, so konnte die Feier im Freien auf dem Gelände der Wohnstätte »Siedlerweg« stattfinden. Für die Jubiläumsfeier war ein kleiner Programmablauf vorbereitet, der auch den Gästen gefiel. Eingeladen waren auch Mitarbeitende des Sozialamtes, des Jobcenters und aus dem Klinikum, aber auch Anwohner. Frau Susanne Morgenstern, Leiterin der Psychosozialen Hilfen, begrüßte alle Anwesenden. Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder), hob die Arbeit der Mitarbeitenden hervor.
Der Garten war zur Feier mit vielen selbst gestalteten Kugeln geschmückt und das kleine Gartenhäuschen zu einem kleinem Museum umfunktioniert. Hier wurden Bilder, Schriftstücke und Werke der Bewohner der letzten Jahre ausgestellt.
Der Tag war bunt, die Einladenden hatten viel vorbereitet, so zum Beispiel auch kleine Lieder, Gedichte und eine Theateraufführung.
Das leckere Buffet rundete die Feier kulinarisch gelungen ab. Die Aufregung legte sich, das Fest war schön. Gute Begegnungen mit den Gästen, eine fröhliche Stimmung – ein tolle Jubiläumsveranstaltung.
Und hier ein fotografischer Spaziergang von Matthias Hofmann:

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Susanne Morgenstern

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Matthias Kube

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Herr Fritz, Mitarbeiter

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Pressetermin in der Wildparkschule


18. August 2015

Gibt es sie eigentlich noch oder schon nicht mehr?
Die Wildparkschule ist seit 2005 ein Angebot an die Schüler aus den Schulen in der Region, » ... um ihre Verantwortung für den Erhalt der Umwelt und die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen zu begreifen und wahrzunehmen.« (§ 4 des brandenburgischen Schulgesetzes.

Im Vertrag zwischen der Gronenfelder Werkstätten gGmbH, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder) und dem Sport- und Schulverwaltungsamt Frankfurt (Oder) heißt es:
»Dazu stellt das Schulamt vorbehaltlich der Stundenzuweisung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport genügend Stunden zur Verfügung, um die Wildparkschule personell an mindestens 2 Wochentagen zu besetzen.«

Das »vorbehaltlich« erhält jetzt eine schwerwiegende Bedeutung, das Land hat den Kommunen genau diese Stunden entzogen und »alle Lehrer zurück in die Schule« ist das Motto, egal, wie gut, wie traditionsreich, wie wichtig diese außerschulischen Projekte auch sind. Egal, wie viel Kreativität, Interesse und Zugewandheit zum Leben sie fördern, egal welches Engagement und welche Begeisterung dahinter stehen.

»Der Lehrkräftemangel ist seit Jahren absehbar. Aus eigener verfehlter Politik heraus diese Maßnahmen zu kürzen, ist zu kurz gedacht und unverantwortlich.« So sprach Marie Luise von Halem, bundespolitische Sprecherin der Grünen im Landtag. Sie besuchte den seit 5 Jahren engagierten Lehrer Robert Volkmann in der Wildparkschule. Sie will sich einsetzen, über diese Arbeit berichten, auch im Sinne der jährlich über 700 Kinder sprechen, die diese Schule im regulären erweiterten Biologieunterricht besuchen.

Die Gronenfelder Werkstätten gGmbH ist seit 2006 Betreiber des Wildparks. Sie stellen nicht nur den Ort und das Haus zur Verfügung, sie zahlen auch die Betriebskosten. Der 1 Euro pro Schüler, der eingenommen wird, reicht für die Unkosten nicht aus. Doch das Angebot ist durch den Wildpark ein besonderes und sollte es auch bleiben. Roland Müller, Lehrer und Fachberater für Biologie in Frankfurt (Oder), war ebenfalls anwesend und unterstützt das Projekt. »Hier existieren hervorragende Strukturen. Der Ort, der Park, der Wald und ein ausgebildeter Pädagoge mit viel Schulpraxis - das kann man doch nicht aufgeben.«, sagt er. Er hat Unterschriften gesammelt und auch Dr. Schröder, Vorsitzender des Vereins Wildpark hat eine Petition ins Netz gestellt.
»Es spielt eine Rolle, wenn Unterschriften gesammelt, Petitionen eingereicht werden, Presse berichtet und das alles an das Ministerium herangetragen wird.« Sagte Frau von Halem. Also dann, tun wir es. In der nächste Woche, so war aus dem Ministerium zu erfahren, sind die Recherchen beendet, alle Briefe und Petitionen gelesen und eine Stellungnahme von Minister Baaske ist zu erwarten. Natürlich kann er nicht alle Projekte persönlich besuchen. Deshalb ist es so wichtig, mit den Mitteln der Informationen und Stellungnahmen zu kämpfen.

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Foto: Alena Karaschinski
von Links:
Dr. Bernhard Schröder, Gründer des Wildparkes und Vereinsvorsitzender
des Fördervereins Wildpark Frankfurt (Oder) e.V.
Marie Luise von Halem, bildungspolitische Sprecherin der Brandenburger
Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Robert Volkmann, Biologie-,
Chemie- und Kunstlehrer und Leiter der Wildparkschule Frankfurt (Oder)
Jörg Gleisenstein, grüner Fraktionsvorsitzender in der StVV und
Vorstandsmitglied Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Ffo.

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Foto: Henry-Martin Klemt


725 Jahre Lossow


15. August 2015

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Auf 725 Jahre konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteiles Lossow von Frankfurt Oder) zurückblicken. Und darauf hatten sich alle gut vorbereitet. Auch die Frauen und Männer der Wohnstätte der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie, die sich im Ort befindet, waren an den Festtagen mit einem Stand vertreten.. Dort konnten sich die Gäste des Festes über die Angebote der Wichern Diakonie informieren und Produkte der Gronenfelder Werkstätten kaufen. Auf schön gestalteten Tafeln wurden Gebäude des Ortes und ihre Geschichte vorgestellt, so auch die Wohnstätte. Im Vorfeld hatten Mitarbeitende der Wichern Diakonie Fotos zur Verfügung gestellt und Texte zugearbeitet.
Zum Feiern kamen natürlich alle zusammen, bis zum großen Schlussfeuerwerk.

Poolparty



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Jedes Jahr in der Schließwoche der WfbM organisieren die Mitarbeitenden der aufwind gGmbH verschiedene Angebote. Diese Mal gehörte dazu eine Poolparty auf dem Gelände des Wichern Diakonie in der Luisenstraße, die von insgesamt 8 Mitarbeitenden vorbereitet und begleitet wurde.

Der Einladung folgten am 5. August etwa 50 Klienten. Bei fröhlicher Party-Musik, frisch Gegrillten, Salaten und alkoholfreien Getränken stieg die Stimmung an diesem Sommerabend schnell. Schließlich fand jeder Besucher die Abkühlung, die er sich wünschte: entweder im Schatten auf den Bänken oder im Wasser mit Luftmatratze und Wasserball. Und wer Lust hatte, konnte beim Wikinger-Schach mitmachen.

Bei der Vor- und Nachbereitung packten alle gemeinsam mit an und sind sich sicher: Das machen wir im nächsten Sommer noch einmal.
Text und Foto: Rita Klemt


Eine Gemeinschaft


13. August 2015

Servicewohnen in der Wichern Diakonie bedeutet, dass Mieter in ihren eigenen Wohnen täglich begleitet werden. Jeden Tag kommt der Mitarbeiter, erkundigt sich, wie es der Mieterin/dem Mieter geht, berät und hilft. Ausflüge werden angeboten und ab und zu trifft man sich im Café »Luise», das ist nicht weit weg. So war es auch heute, bei Kaffee und Kuchen wurde geplaudert und ein neuer Mieter spielte auf seinem Akkordeon. Eine gute Gemeinschaft.

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Wir unterstützen Lothar Harsy



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Lothar Harsy ist Kandidat fürden Betroffenen-Beirat des Bundesverbandes evangelischer Behindertenhilfe (BeB). Der BeB unterstützt in ganz Deutschland Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen. Als Mitglied im Beirat kann er die Interessen vieler Menschen aus Frankfurt vertreten. Es gibt mehrere
Kandidaten für den Beirat.
Am 31. Oktober 2015 wird das Ergebnis der Wahl bekannt gegeben. Die Mitglieder des künftigen Beirates arbeiten 4 Jahre lang zusammen.

Sommerzeit - Hochsaison in der Landwirtschaft


4. August 2015

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(rechts Weizen und links Futtergetreide)

Sommer – 38 Grad im Schatten und wir besuchen die Feldgruppe der Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie. Was sind jetzt die wichtigsten Arbeiten in der Landwirtschaft – diese und viele andere Fragen stellen wir dem Gruppenleiter Harald Leskow.

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Er ist gelernter Agrartechniker und seit 2001 in den Werkstätten tätig.
Auf insgesamt 51 Hektar (51 x 10.000m²!) werden unter anderem Getreide und Gemüse angebaut. Das Wintergetreide – Weizen und Roggen für Brote und Futtergetreide - wurde im Herbst vergangenen Jahres gedrillt (ausgesät) und im Juli geerntet.

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Das Futtergetreide heißt Triticale und ist eine Kreuzung zwischen Roggen und Weizen. Das Korn liegt in der Scheune zum Trocknen und muss regelmäßig bewegt werden, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann.

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Das Futtergetreide kommt dann in die großen Silos (bis 10 Tonnen) und das Backgetreide ebenfalls, in kleinere. Wenn Futtergetreide benötigt wird, kommt es aus den Silos in die Schrotmühle und wird, mit Mineralstoffen gemischt, zum Futter gegeben. Das Backgetreide wird, wenn die Mitarbeitenden in der Backstube Bedarf anmelden, in einer Getreidereinigungsmaschiene gereinigt. Doch letztendlich wird das Backgetreide von Hand noch einmal nachsortiert. Das Getreide wird dann anschließend in der Bäckerei gemahlen.

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Waltraud Bölke, Beschäftigte

Das Sommergetreide (gedrillt im April) – eine Mischung aus Hafer, Gerste und Futtererbsen ist auch schon geerntet. Das ist ausschließlich Futter und lagert ebenfalls in der großen Scheune. Die Erbsen sind in dem Gemisch, weil sie Stickstoff sammeln und an den Boden weiterleiten.
Auf den abgeernteten Feldern wird jetzt eine blättrige Zwischenfrucht ausgesät, die nach kurzer Zeit untergepflügt wird, um dem Boden organische Substanz zuzuführen. Dann kommt schon das Wintergetreide in den Boden, welches dann wieder im Juli/August 2016 geerntet wird.

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Auf den Feldern sind auf einer Fläche von 1,5 ha auch Früh- und Spätkartoffeln angepflanzt. Rosenkohl, Porree, Möhren, Rote Beete, Zwiebeln und Pastinaken wachsen auf 7.000 m². Gemüse und Kartoffeln werden als Biolandprodukte überwiegend frisch im Bioladen verkauft. Ein weiterer Teil wird in der eigenen Gemüseaufbereitung bearbeitet und dann später in der Küche verwendet.
Bekannt sind die Gronenfelder Werkstätten auch mit ihrer Tierhaltung. 24 Schweine, 450 Hühner und 34 Rinder gibt es im Moment. Die Hühner leben entweder im Hühnermobil oder im Hühnerstall, mit großem Auslauf.

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In der Schließwoche (jetzt) der Werkstätten muss im Feldbau, in der Gärtnerei und vor allem in der Tierhaltung die Arbeit weitergehen. So versorgen zurzeit 8 von 25 Beschäftigten die Tiere und arbeiten im Feldbau. 2 x in der Woche müssen die 5.000 Liter Wasserbehälter auf der Weide neu aufgefüllt werden und die Fütterung ist natürlich täglich ein Muss.
Die Schweine leben im Stall und haben einen Auslauf. Und, man sagte uns, das wäre ein gutes Zeichen, ihre kleinen Schwänze sind alle geringelt. Das Futter für die Schweine kommt ausschließlich aus eigenem Bioanbau.

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Übrigens, die Schweine werden später im Gut Hirschaue (in der Nähe von Beeskow) geschlachtet. Herr Leskow bringt sie selbst dorthin und überzeugt sich von der fachgerechten Schlachtung. Er achtet auf einen stressfreien Transport. In der Hitze des Sommers werden die Tiere immer am frühen Morgen die ca. 45 Kilometer gefahren. Das frische Fleisch kommt zurück und wird im Bioladen verkauft. (Der Termin wird vorher bekannt gegeben im Bioladen) Auch die Küche der Gronenfelder Werkstätten verwertet alle Teile.

Bei den Rindern gibt es künftig Veränderungen. Im Moment stehen 8 Milchkühe, 15 Jungvieh, 4 Kälbchen und 7 Galloways auf der Weide oder im Stall. Die Haltung der Milchkühe wird zum Jahresende aufgegeben. Seit mehreren Monaten werden daher die Milchkühe mit Galloways besamt. Die Galloways stehen zu jeder Jahreszeit auf der Weide und die Kälbchen bleiben bei den Mutterkühen. Das Fleisch wird später genauso verarbeitet wie jetzt auch und wird im Bioladen verkauft.

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In der Landwirtschaft wird genau nach den Biolandrichtlinien gearbeitet. Der Bereich ist von der Kontrollstelle für ökologischen Landbau »ABCert« zertifiziert und darf das Bioland Warenzeichen auf seinen Produkten verwenden.

Fotos und Tex: Renate Witzleben, Öffentlichkeitsarbeit und Holger Fuchs, Wohnstättenleiter in der Behindertenhilfe

So ein Tag, so wunderschön wie heute..


31. Juli 2015

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Kurt Zwar (links) kommt regelmäßig als Gast in die Tagespflege der Wichern Diakonie. Er ist über 90 Jahre alt und ließ es sich auch nicht zum Sommerfest nehmen, ein Ständchen für alle zu singen. Nach Kaffee und Kuchen spielte Christine Zehle Akkordeon und das Singen ging weiter. In gemütlicher Runde, die Abendsonne meinte es gut - nicht zu heiß nicht zu kalt - klang der Nachmittag mit lecker Gegrilltem und Salaten aus. Die Angehörigen waren auch dabei.

Fotos und Text:
Renate Witzleben, Öffentlichkeitsarbeit und Holger Fuchs, Wohnstätten Leiter in der Behindertenhilfe

Verabschiedung


30. Juli 2015

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Elke Düppelfeld kamen die Tränen, aber nicht, weil sie traurig war sondern vom vielen Lachen. Mit Kolleginnen und Kollegen saß sie zusammen und erinnerte sich mit ihnen an die gemeinsame Arbeitszeit. Über 30 Jahre arbeitete Elke Düppelfeld in der Wichern Diakonie, die letzten Jahre im Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus«. In diesen Jahren hatte sie natürlich unterschiedliche Vorgesetzte. Einige waren bei der Verabschiedung dabei.

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von links: Bernhard Kiehn (im Ruhestand), Susanne Knüppel (jetzige Leiterin Pflege), Elke Düppelfeld, Jutta Krüger (jetzige Leiterin Finanzbuchhaltung), Matthias Kube (Vorstand)

1978 fing sie in der Finanzbuchhaltung an. Besonders aus dieser Zeit wurden viele Erinnerungen wach. Frau Susanne Knüppel brachte selbst gebackenen Kuchen mit und alle haben diesen und die herzliche Runde sehr genossen. Natürlich gab es auch Geschenke und offizielle Worte. Aber das Zusammensein bleibt allen bestimmt noch lange in Erinnerung. Danke!


Zwei Männer spielen Fußball...


28. Juli 2015

und - darauf kommen Sie nicht liebe Leserin lieber Leser.
Diese Männer arbeiten auch zusammen. Das ist natürlich nicht ungewöhnlich. Darüber und über den Sport haben sie sich näher kennengelernt und gemerkt, dass sie sich beide in ihrem Leben immer wieder sozial engagieren.
André Böttcher fährt zum Beispiel immer wieder nach Afrika. Er kauft von seinem Geld dringend benötigte Medizin oder Verbandsmaterial und bringt das dann direkt dorthin, direkt vor Ort. Manchmal muss er auch 5 Kilometer laufen, mit samt seinem Gepäck. Zurück ist es leichter, denn dann hat er alles abgegeben.
Nun aber zurück zu den beiden Herren Helmke und Böttcher. Da fängt sie an, unsere besondere Geschichte zu werden.

Karl-Heinz Helmke ist Vertriebsleiter bei der Firma »SANHA« in Essen. Diese stellt Rohre und Fittings her. André Böttcher, aus Frankfurt (Oder), arbeitet bei »Nerlich und Lesser», welche diese Rohre an Fachbetriebe, Installationsbetriebe weiterverkauft.
Eine hochkarätige Weiterbildung für die ausführenden Installations-, Fachbetriebe wird organisiert. Dort begeistern diese beiden Herren die Teilnehmenden für die Idee, persönlich für die Hospizarbeit in Frankfurt (Oder) zu spenden.
Auf dem Foto können Sie erkennen, wie viele es waren, die alle gespendet haben.

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7.700 Euro sind zusammen gekommen. Diese überbrachten Herr Helmke (rechts) und Herr Böttcher symbolisch an Frau Susanne Knüppel, Leiterin des Bereiches Pflege der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder).

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Frau Knüppel nahm dankbar diese Spende an, die auf jeden Fall für einen neuen Aufrichter, für eine Antidekubitusmatratze und für die Musik- und Aromatherapie eingesetzt wird.

Sie zeigte den Gästen auch ein freies Zimmer und den Garten. In einem guten und ausführlichen Gespräch erzählte sie über die Hospizarbeit in der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder), die 2001 begonnen wurde. Beeindruckend war das soziale Engagement der Gäste, nicht nur für die Hospizarbeit.
»Es geht uns gut. Wir sind gesund. Es gibt nicht immer Fernsehsendungen, die auf den großen Bedarf an Unterstützung für Andere aufmerksam machen. Wir sehen selber hin. Es war nicht schwer, die Teilnehmenden der Schulung für den Gedanken zu begeistern.«


10 Jahre


24. Juli 2015

Vor 10 Jahren zogen die ersten Betreuten in die Wohnstätte »Humboldtstraße« ein. Grund genug, das mit einem schönen Sommerfest zu feiern. Auch die Nachbarn waren eingeladen. Es scheint so, als ob in diesem Jahr nicht mehr für Nachschub bei süßen Sachen gesorgt werden muss. Vielen Dank den Gästen.

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Erinnerungen


23. Juli 2015

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Elizabeth Hamilton (Bildmitte), Germanistikprofessorin vom Oberlin-College in Ohio, ist zu Gast bei den Samariteranstalten in Fürstenwalde. Sie setzt sich mit dem Buch »Was für eine Insel in was für einem Meer« von Franz Fühmann und Dietmar Riemann auseinander. Sie wird das Buch übersetzen.

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In diesem Buch finden sich auch aufwind-Klienten - Kornelia Balzer, Christel Olszowa, Rotraud Schulz und Heinz Salwender - wieder. Zu den Erinnerungen an die damalige Zeit gab es am 23.07.2015 im »Treffpunkt Domgasse“«eine Gesprächsrunde mit Elizabeth Hamilton.

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Text und Fotos: Diane Krüger

Hoch hinaus


20. Juli 2015

Am 5. und am 12. Juli 2015 sind Besucher der Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie mit je zwei Piloten des Flugsportvereins Eisenhüttenstadt e.V. mit einem Segelflugzeug geflogen.

Damit ein Segelflugzeug fliegen kann, braucht es viele Personen. Eine Seilwinde sorgt dafür, dass das Flugzeug hochgezogen wird, dafür braucht es eine Person. Eine weitere Person schreibt die Zeiten auf und ist mit Funk verbunden. Das Flugzeug hat keinen Motor und muss nach dem Fliegen mit einem Auto wieder an den Start gebracht werden und zu guter Letzt, braucht es einen Piloten der es fliegt.
Aber die Mitglieder des Flugsportvereins haben sich diese Mühe gern für die Gäste gemacht. Neben Eis, Getränken und guten lustigen Gesprächen, wurde allen der Flugplatz gezeigt und jede Frage wurde in leichter Sprache erklärt.
Dieses Angebot findet schon seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit diesem Verein statt.
Herr Bernsee organisiert mit der Koordinatorin der »Peitzer Acht« diese Termine.
Auch nächstes Jahr wird es wieder zwei Termine geben. Es gibt jetzt schon Anmeldungen dafür. Wir freuen uns darauf und bedanken uns bei den fleißigen Helfern des Flugsportvereins.
Kerstin Skarupke
Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle »Peitzer Acht«

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11. Juli 2015 - Es war wieder soweit



Strahlender Sonnenschein, blitzendes Chrom, Motorengeknatter, Benzingeruch und jede Menge Lederkutten – Rund 50 »heiße Öfen« kannten am 11.07.2015 nur ein Ziel: Das Bikertreffen auf dem Landgut der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) zur besonderen Ausfahrt, welches traditionell bereits zum zwölften Mal gefeiert wurde. Es kamen Biker von überall her, da konnte man auf den Nummernschildern nicht nur »FF« sondern auch »B«, »BAR«, »LOS«, »MOL«, »CB« lesen. Es sollen sogar Biker aus Sachsen angereist sein.

Gegen 13:00 trafen, sehr zur Freude von Organisator Reinhard Schmetzke, die ersten Maschinen auf dem Gelände ein. Diese wurden auch schon sehnsüchtig von Betreuten und Mitarbeitenden der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie erwartet. Nachdem dann auch die letzte Truppe von den Kloster Trikern aus Barnim und Berlin eingetrudelt waren, begrüßte Reinhard Schmetzke alle Biker und Gäste.

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Nun wurde noch einmal kurz die Route mit den Einsatzkräften der Polizei abgesprochen und schon hieß es, Helme auf und rauf auf die Öfen. Mit einem lauten Grollen der über 30 Maschinen wurde die 12. Motorradausfahrt 2015 gestartet.
Diesmal sollte es auf eine große Runde gehen. Vom Landgut über Klingetal nach Kliestow und zur B112 ging es dann weiter über den Goepelberg zum Stadtzentrum. Hier führte dann der Weg über den Rosa Luxemburg Berg auf die Kieler Straße zurück zum Landgut, immer unter den wachsamen Augen der Polizei, die eigens die großen Kreuzungen kurzfristig absperrten.

Die Route führte übrigens genau durch das diesjährige Hansefest »Bunter Hering«, so viel Publikum am Straßenrand hatten wir noch nie.

Nachdem dann alle auf dem Landgut heil und glücklich wieder angekommen waren, wurden die schon mittlerweile heiß begehrten Plaketten an die Biker verteilt. Diese wurden im Vorfeld von den Beschäftigten der Keramikwerkstatt hergestellt.
Ein großes Dankeschön ging auch noch einmal an die Polizei, die für einen reibungslose Rundfahrt sorgten.

Bei Kaffee und Kuchen und unter musikalischer Begleitung von Steinmetz Dirk Knösel und seinen Bandkollegen konnten noch einmal die schönen Bikes betrachtet werden.
Alle waren sich schnell einig, es war, wie die Jahre zuvor, ein schöner Tag und auch das Wetter spielte sehr gut mit. Wir freuen uns schon auf das 13. Bikertreffen einschließlich der traditionellen Rundfahrt durch Frankfurt (Oder) und Umgebung 2016.

Und hier die schönsten Fotos:

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Wichern intern und doch über den Tellerrand geschaut


7. Juli 2015

Zu einer wichern-internen Veranstaltung am 7. Juli 2015 hatte Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie Stadtverordnete, die Mitglieder des Vereins oder Freunde der Wichern Diakonie sind, eingeladen. Eingeladen waren auch neue Mitglieder des Vereins.

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Zu Gast war auch Liane Kloceck als Mitglied des Vereins, gleichzeitig konnte sie in ihrer beruflichen Eigenschaft als Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung kenntnisreiche Ausführungen machen.

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Die Verknüpfungen zwischen Land und Kommunen und vor allem ihre realen Möglichkeiten, miteinander im Sinne der Bedürftigen zu arbeiten, konnte sie natürlich besonders gut darstellen.
Matthias Kube gab einen sachlichen Überblick über mögliche und unmögliche Spielräume, die die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) für Aufwandsreduzierungen im Rahmen der Haushaltsplanung für den Sozialbereich überhaupt hat. Dazu gehörten auch grundsätzliche Informationen über die Finanzierung der Arbeit der Wichern Diakonie. Wie finanziert sich zum Beispiel die Arbeit der Schuldnerberatung? Was kann durch die Kommunen durch die Zuwendungen des Landes refinanziert werden? Was muss die Kommune tatsächlich an eigener Finanzierung aufbringen? Pauschale Kürzungen und individuelle Rechtsansprüche schließen sich aus! Aber was kann und wird zukünftig im Zuwendungsbereich an Leistungen gekürzt werden - und welche Folgen hat das für die Angebote der Wichern Diakonie?
Das war keine »Nachhilfestunde« sondern, darin waren sich alle einig, eine Begegnung, die vor der Haushaltsdebatte in Frankfurt (Oder) hätte stattfinden sollen. Wieder was gelernt.


10.000 Euro für unsere Schuldner- und Insolvenzberatung


7. Juli 2015

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J.-M. Ullrich, Katrin Wenck (Ma. Schuldnerberatung Arbeitsloseninitiative), Reiner Hempe (Leiter Schuldnerberatung Wichern Diakonie), Matthias Kube (Vorstand Wichern Diakonie), Heidrun Förster, Gil Pönitzsch

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Gil Pönitzsch, Direktor der Direktion Ost der Sparkasse Oder-Spree, überbrachte heute den beiden Schuldner- und Insolvenzberatungen der Stadt Frankfurt (Oder) jeweils eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Frau Heidrun Förster, Vorstandsvorsitzende der Arbeitsloseninitiative, und Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, nahmen die Spende entgegen. Die Übergabe fand in diesem Jahr in den Räumen der Arbeitsloseninitiative statt. Gil Pönitzsch betonte, wie wichtig der Sparkasse Oder-Spree diese jährliche Förderung ist, auch wenn sich andere Geldinstitute nicht beteiligen. Die Erträge der Bank sollen auch in der Region künftig eingesetzt werden. Die Sparkasse Oder Spree unterstützt viele Projekte, nicht nur im sozialen Bereich, auch in der Kultur und im Sport. Jährlich spenden sie zum Beispiel 2.000 Euro für die Finanzierung eines Zeltes und des Karussells auf dem Markt »Advent bei Wichern«. Auch das ist Teil ihres sozialen Engagements.
Jens-Marcel Ullrich, Sozialdezernent der Stadt Frankfurt (Oder), war es wichtig darauf hin zu weisen, dass der Mittelstand oft die Arbeit in der Sozialwirtschaft nicht genügend wertschätzt. Hier wird wertvolle Arbeit geleistet. Er bedankte sich bei der Sparkasse für das jahrelange Engagement. Gute Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn alle Fakten angesehen werden. Er bezog sich auch auf die Entscheidung der Stadt, die Beratungsstellen weiterhin zu unterstützen. »Ich bin an Ihrer Seite.«, sagte er.

Hohe Auszeichnung


5. Juli 2015

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Frau Roswitha Mühmel arbeitete seit 1992 in diakonischen Einrichtungen. Viele Jahre vor ihrem Eintritt in den Ruhestand war sie Mitarbeiterin der Schuldner- und Insolvenzberatung der Wichern Diakonie.
Als Ausdruck des Dankes und besonderer Wertschätzung für ihre Treue und ihren Einsatz im Dienste für den Nächsten wurde sie am 5. Juli 2015, während eines feierlichen Gottesdienstes in der Wichern Kapelle, mit dem goldenen Kreuz der Diakonie geehrt. Sie erhielt die Auszeichnung von Bernd Goldmann, Schatzmeister des Diakonischen Rates.


Drachenbootrennen - Wir waren dabei


4. Juli 2015

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Nach einem erfolgreichen 11. Platz vom Vorjahr, verbesserten sich die Drachenbootpaddler der Gronenfelder Werkstätten gGmbH und belegten von 20 Teams den 8. Platz. Obwohl vorher kein Training absolviert wurde, konnte mit viel Ehrgeiz, Teamwork und Spaß am Paddeln dieser sehr gute Platz erreicht werden. In einem spannenden Finallauf paddelten wir gegen die AWO und ein Politikboot aus Frankfurt(Oder).
Mit einer Zeit von 1 Minute und 22 Sekunden sicherten wir uns den 8. Platz.
Im nächsten Jahr, so waren sich alle einig, wolle man den 7. Platz anstreben.
Alexander Kuss
Mitarbeiter der Gronenfelder Werkstätten

Ein Zertifikat, auf das wir stolz sind



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Unsere Fußballer spielen unter einem anderen Dach


27. Juni 2015

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Das ist unsere Fußballmannschaft der Gronenfelder Werkstätten. Es sind nicht alle Spieler darauf zu sehen. In der Mitte, im grünen Trikot, steht Dirk Baron. Er ist Mitarbeiter der Werkstätten und trainiert die Fußballtruppe, gemeinsam mit Torsten Kohn, ebenfalls Mitarbeiter der Werkstätten.

Heute spielten sie zum ersten Mal beim SV Union Booßen e.V.
Dort sind sie neu ein Mitglied des Vereins. Auf dem Foto ist der Vereinsvorsitzende Stefan Voss zu sehen - mit der roten Jacke.
Heute spielten die verschiedenen Mannschaften des Vereins gegeneinander. Es war ein Sponsoren-Cup.

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Auf diesem Foto sind alle Spieler, die heute mitgespielt haben, zu sehen. Auch unsere Fußballer sind natürlich dabei.

Es wurde immer eine Viertelstunde gespielt. Auf den nächsten Fotos ist gut zu erkennen, dass unsere Spieler hart um jeden Ball gekämpft haben. Der Torwart hatte auch sehr gut zu tun.

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Auch wenn wir nicht gewonnen haben, die gegnerische Mannschaft - in der auch der Trainer Dirk Baron mitgespielt hat, hatte es nicht einfach. Und ich bin mir sicher, unsere Spieler werden in der nächsten Zeit beim Union Booßen vieles dazu lernen. Außerdem ist es schön, dass sie an dem regen Vereinsleben teilhaben werden. Und darum geht es ja - Teilhaben.


Filmabend


24. Juni 2013

über 100 Gäste folgten der Einladung zum Filmabend. Im Rahmen der Brandenburgischen Hospizwoche wurde im Wichernsaal der Wichern Diakonie der Film »Vergiss mein nicht« gezeigt. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Ehrenamtlichen Hospizdienst der Wichern Diakonie.

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Anne Oberländer, Koordinatorin des Dienstes, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte David Sieveking, den Film-Macher des Dokumentarfilmes und Autor des gleichnamigen Buches.

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Er begleitete mehrere Jahre seine an Alzheimer erkrankte Mutter. Bei seiner kurzen Einführung wies er darauf hin, dass es viele schöne und berührende Momente in dieser Zeit für ihn und seine Familie gab und natürlich wurde auch gelacht. Das dürfen die Zuschauer auch, bei manchmal unfreiwilliger Komik.

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So war es dann auch. Der Zuschauer lernte aber nicht nur eine kranke Frau kennen, sondern eine außergewöhnliche. Sie hat eine besondere Biografie. Dieser Aufarbeitung des Sohnes ist der Zuschauer ebenso dankbar. Eine interessante und sehr schöne Frau, emanzipiert und selbst bestimmt und doch im Nachhinein aus ihren Tagebüchern herauslesbar so empfindsam und zerbrechlich.

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Im Zuschauergespräch im Anschluss stellte sich David Sieveking nicht nur den Fragen sondern erzählte auch von den tatsächlichen letzten Tagen und, was sehr überraschend gut war, er erzählte von seinen Zweifeln als Angehöriger, Entscheidungen für die Betroffene zu fällen. Er zeigte das Ausmaß der Verantwortung, die plötzlich auf den Angehörigen zukommt. Wie gut es ist, wenn man vorher weiß, was der Betroffene möchte, wie er entscheiden würde.

Wir sind wieder Zuhause


18. Juni 2015

Seit einigen Tagen sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnbereiche der Wohnstätte »Alfred-Blochwitz-Haus« wieder zurück. Die besondere aber auch gut gemeisterte Zeit im Haus »Einstein«, dem Internat des »Gauß Gymnasiums«, ist zu Ende.
Wieder wurden Umzugskartons gepackt, Möbel geschleppt, Schränke aufgebaut und Zimmer eingerichtet.

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Schnell hat sich der Alltag wieder eingestellt. Die Freude über die freundlichen, hell gestalteten Zimmer ist bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern aber immer noch groß. Die Mitarbeitenden haben eine schwierige Zeit souverän und mit hohem Einsatz gemeistert. Dafür herzlichen Dank. Am 27. Juni 2015 findet für alle Betreuten eine Sommernachtsdisko auf dem schönen Gelände in der Luisenstraße statt. Dann wird gemeinsam richtig gefeiert.

33. Topfmarkt und 33 Grad - Wolle und mehr!


13. Juni 2015

Gefühlt waren es 40 Grad - doch zum Glück wehte ab und zu ein kleines Lüftchen. Um 13.00 Uhr waren bereits alle 3.000 Plaketten verschenkt. Die Mitarbeitenden, Beschäftigten und die vielen Helfenden freuten sich über die vielen Gäste - es waren wieder ca. 3.500 auf dem Landgut.

Ein tolles Bühnenprogramm, Neues an den Verkaufsständen, eine gute Versorgung und tolle Stimmung - so kann es in einer kurzen Zusammenfassung geschrieben werden. Zum ersten Mal wurde ausschließlich kompostierbares Bioeinweggeschirr benutzt. Es sah eigentlich nicht so aus. Aber doch, auch die Plastikbecher sind aus kompostierbarem Material. Wir werden jetzt testen, wie lange es dauert, bis wir daraus wieder Erde erhalten. Wir danken allen Gästen und freuen uns auf den Topfmarkt 2016, der am 11. Juni stattfinden wird. Schon mal notieren!!
Und hier noch einige Fotos:

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Hospiz macht Schule


12. Juni 2015

Eine wichtige Aufgabe am Ende des Lebens

Vom 08.-12.06. 2015 waren wir als Hospizdienst mit 5 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Klasse 3b der evangelischen Grundschule. Fünf Tage arbeiteten wir mit den Kindern zu den Themen Wandlungen- Krankheit-Sterben- Traurigsein- Trost und Trösten. Wir redeten über verschiedene Krankheiten und darüber, dass nicht alle zu heilen sind. Wir sahen einen Film und hatten auch Gäste mitgebracht. Die Pflegedienstleiterin des Hospizes Carola Lindner und der Bestatter Herr Rost beantworteten die vielen Fragen der Kinder. Mit großer Offenheit und Neugier waren die 19 Jungen und Mädchen dabei.
Manchmal war die Erinnerung an einen Verwandten sehr stark, so dass auch mal Tränen flossen. Das Thema Trösten war ganz wichtig. Das haben alle Kinder gemerkt.
Am Freitag beendeten wir die Woche mit einem Fest. Eltern, Geschwister, Oma und Opa waren eingeladen. Die Kinder präsentierten, was sie in der Woche gelernt und gemacht haben. Zum Schluss gab es eine Überraschung, die uns mit Hilfe von Herrn F. gelang. Herr F. ist schwerkrank und kann nur noch kurze Zeiten das Haus verlassen. Die vorsichtige Frage von seiner Hospizbegleiterin Frau Schirm, ob er uns bei dem Projekt »Hospiz macht Schule« unterstützen könnte, bejahte er sofort. Herr F. ist Taubenzüchter. Unsere Idee war, am Ende des Projektes im Rahmen des Festes, von den Kindern Tauben in die Luft gen Himmel fliegen zu lassen, mit den Gedanken bei einem lieben (verstorbenen) Menschen oder einem Haustier. Es brachte ihm viel Freude und Energie, die Kinder und auch uns dabei unterstützen zu können. Mit selbst organisierter Hilfe kam er mit seinen Tauben und gab sie den Kindern in die Hände. Es war ein anstrengender Tag für Herrn F., aber auch ein sehr erfüllter. So gebraucht zu werden und auch jetzt noch etwas geben zu können, hat ihm gut getan. Für die Kinder der Klasse 3b war es ein schöner Abschluss einer erlebnisreichen Woche.
Einige Rückmeldungen zur Woche im Wortlaut der Schüler /innen:
»Mir hat der Film sehr gut gefallen und die Fantasiegeschichte. Mir hat alles eigentlich gefallen. Es tut mir einfach nur gut.«
»Der Film hat mir gut getan.«
„Mir hat gut getan, dass wir viele Gefühle rauslassen konnten. Nicht so toll fand ich, das die Zeit so kurz war.«
»Es hat mir gut getan, dass wir über den Tod geredet haben.«
Diese Äußerungen bestätigen, dass es gut und richtig ist, mit Kindern in einem geschützten Rahmen über so ein sensibles Thema zu sprechen.
Vielen Dank an die Schule und die Eltern, dass sie das Projekt möglich gemacht haben.
Vielen Dank an Herrn F. für seine wertvolle Hilfe und an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die das Projekt begleitet haben.

Anne Oberländer
Koordinatorin Ehrenamt in der Wichern Diakonie

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Melina

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Lukas

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Elisa

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Premiere


11. Juni 2015

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»Ich will mein Leben zurück« diesen Titel gaben die Ensemblemitglieder ihrem Stück, an dem sie seit fast zwei Jahren im Theater Frankfurt, unter Leitung von Frank Radüg, arbeiten. Sie selbst sind Schauspielschüler, Schüler des Gymnasiums oder Klienten der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie. In berührenden kleinen Episoden stellen sie den Alltag von psychisch kranken Menschen in ihrem jetzigen Leben dar. Der Wunsch, wieder zurück in das Leben, ihr Leben, zu können, ist übergroß. Doch sie haben sich nicht nur mit diesem Thema beschäftigt. Collagenartig gestalten sie kleine Szenen, zum Beispiel aus den Geschichten von Max und Moritz. Da zeigen sie ihr gewachsenes Schauspieler Handwerk. Lange Textpassagen und gekonnte Verwandlungen in verschiedenen Rollen gestalten den zweiten Teil des Abends für die Zuschauer zu einem Schmunzelerlebnis. Manchmal auch unfreiwillige Komik, trockener Humor, lassent den Arbeitsalltag zurück und bringen herzhaftes Lachen. Dafür danken die vielen Gäste mit langem Applaus.

Danach gab es noch eine große Überraschung für Sven K., Klient des ambulanten Wohnens der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie. Er konnte einen Praxisvertrag unterschreiben. Bis zum 31. Dezember 2015 wird er sich im Theater des Lachens im Bereich Technik - Bühnenaufbau, Ton, Licht - weiterbilden aber auch Hilfe und Unterstützung leisten. Auf dem Foto unten steht er links und rechts ist Frank Radüg, Leiter des Theaters und des Projektes, zu sehen.

Das Projekt wird unterstützt von Aktion Mensch.

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Verbundenheit mit der Hospizarbeit


11. Juni 2015

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Susanne Knüppel (links), Leiterin des Bereiches Pflege und Wiebke Müller, leitende Mitarbeiterin der Arbeitsagentur für Arbeit, zuständig für Cottbus und Frankfurt (Oder), saßen an diesem schönen Frühlingstag nicht das erste Mal zusammen. Seit mehreren Jahren überbringt Frau Müller die Spenden von Mitarbeitenden ihres Bereiches. Einmal im Jahr gibt es in ihrem Bereich eine große übergreifende Veranstaltung. Diesmal fand sie im Mai in einem Hotel in Frankfurt (Oder) statt. Frau Knüppel entsprach gern der Bitte, einen Part auf dieser Tagesveranstaltung zu übernehmen. Sie berichtete über die Hospizarbeit der Wicher Diakonie. So konnten sich die Mitarbeitenden ein besseres Bild über diese Arbeit machen. An diesem Tag wurde auch der schon traditionelle Kuc