Aktuell

Depression ist keine Traurigkeit


17, Dezember 2014

In den sozialen Netzwerken ist gerade eine rege Diskussion zum Thema „Depression ist keine Traurigkeit“ zu verfolgen. Wir haben um einen Beitrag bei Fachleuten und Betroffenen nachgefragt.

Dr.med. Ulrich Niedermeyer, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie Klinikum in Frankfurt (Oder):
Derzeit leiden ca. neun Millionen Deutsche an einer behandlungsbedürftigen Depression, mindestens 15 Prozent von ihnen sind schwer krank. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt ein Mal im Leben an einer Depression.
Der hohe Leidensdruck dokumentiert sich eindeutig darin, dass die große Mehrheit der jährlich 10.000 Suizide und ca. 150.000 Suizidversuche in Deutschland auf dem Boden einer nicht optimal behandelten Depression erfolgen, mit nachgewiesenen massiven negativen Einflüsse einer Depression, auch auf körperliche Erkrankungen, wie Herzerkrankungen oder Diabetes mellitus.
Erschreckend sind Untersuchungsergebnisse, dass drei von vier der schwer Erkrankten nicht „angemessen“ versorgt würden. 56 Prozent der schwer Depressiven werden demnach nicht ausreichend, 18 Prozent gar nicht behandelt und nur 26 Prozent bekämen, wie in Leitlinien vorgesehen, eine kombinierte Behandlung mit Medikamenten und Therapie oder eine Behandlung in einer Klinik.
Gerade bei älteren Menschen, die oft nicht die typische depressive Symptomatik wie z. B. Freudlosigkeit und Antriebsmangel beklagen sondern sehr häufig körperliche Symptome ohne organische Veränderungen, wird die Diagnose oft nicht oder erst sehr spät gestellt.


Susanne Morgenstern, Leiterin der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder):
Sozialtherapeutische Beratungs-und Betreuungsangebote spielen eine wichtige Rolle bei der Begleitung erkrankter Menschen. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor, auch wenn sich in Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung schon viel verbessert hat, für den Betroffenen oft mit Scham und Schuld besetzt. Bevor Betroffene und Angehörige Hilfe suchen, ist meist schon viel Zeit vergangen. Im Rahmen von niedrigschwelligen Angeboten sollen Hürden abgebaut werden, um so Betroffenen den Zugang zu unterstützenden Maßnahmen leichter zu machen.
In den meisten Kommunen und Landkreisen werden zu diesem Zweck Sozialpsychiatrische Dienste (SPDs) vorgehalten. Dort arbeiten in der Regel erfahrene Sozialarbeiter, Psychologen und Ärzte und können eine erste Anlaufstelle sein. Sie können im Rahmen von Kriseninterventionen aktiv werden, beraten zu den unterschiedlichsten Behandlungsmöglichkeiten und Angeboten in der Region oder unterstützen auch bei Fragen im sozialrechtlichen Bereich. Diese Leistungen sind kostenlos und in der Regel recht kurzfristig zugänglich.
Eine weitere Möglichkeit, Beratung und Unterstützung zu erhalten, stellen Angebote von freien Trägern dar. Sie bemühen sich mit verschiedenen Unterstützungsleistungen um Menschen mit seelischen Beeinträchtigen und Erkrankungen. In Kontakt-und Beratungsstellen kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Erkrankungen zusammen, um sich über Ihre Erfahrungen auszutauschen. Durch erfahrene Sozialarbeiter und Sozialpädagogen werden verschiedenste Beratungen zu sozialrechtlichen Fragen, zu Betreuungs-und Unterstützungsleitungen, zu Hilfen bei der Tagesstruktur oder im Rahmen von ambulanter Betreuung angeboten. Es können Informationen zu verschiedenen Freizeitaktivitäten und Projekten gegeben werden. Ggf. erfolgt auch eine Vermittlung zu Ärzten und Therapeuten.
Freie Träger bieten aber auch Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Maßnahmen der Ausbildung und Beschäftigung an.
In psychoedukativen Gruppen lernen Betroffene und Angehörige mehr über Ihre Erkrankung. Was können die Ursachen sein? Welche Symptome gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten können in Anspruch genommen werden? Außerdem werden gemeinsam Interventions- und Handlungsstrategien erarbeitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass, je mehr jemand über seine Erkrankung weiß, desto selbstbewusster und selbstbestimmter kann er damit umgehen.


Eine betroffenen Klientin hat sich hierzu einige Gedanken gemacht.
Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe.
Die „Morgensterne“ ist eine Selbsthilfegruppe, die seit 2007 besteht. Sie hat sich gegründet aus betroffenen Menschen mit Depressionen, einer Erkrankung der menschlichen Seele und des Körpers.
Wir treffen uns dienstags alle 14 Tage. Dabei dienen unsere Treffen den gemeinsamen Gesprächen, der gegenseitigen Unterstützung, dem Austausch von Erfahrungen. Das entlastet unsere kranke Seele und wir erfahren, dass wir mit unserer Erkrankung nicht allein sind und wir spüren Geborgenheit und Verständnis.
Wir sind kein Ersatz für Ärzte und Therapeuten, sondern begleiten uns gegenseitig auf unserem Weg, sind Hilfe, Zuhörer, Lernen voneinander und Lachen auch miteinander.
Gespräche und aktuelle Informationsveranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich besser über unsere Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.
Als Gruppe Gleichgesinnter gibt die Selbsthilfegruppe im besonderen Maße gegenseitigen Halt, Hilfe und Unterstützung. Alles, was besprochen wird, bleibt in unseren Räumen. So hat der Einzelne ein starkes Vertrauen in unsere Gruppe. Da Betroffene an Antriebslosigkeit leiden, sind gemeinsame Aktivitäten besonders wichtig, als ein möglicher erster Schritt aus der depressiven Episode.
Als Betroffene müssen wir lernen, sich selbst wieder zu lieben, Gefühle zu zeigen und zu äußern, auf seinen Körper zu hören und sein Verhalten anzupassen. Dabei kann die Selbsthilfegruppe, helfen. Sie hilft dem Einzelnen, sich wieder auf sich selbst zu besinnen, die Kraft aufzubringen, mit anderen über die eigenen Gefühle zu reden, ohne das daraus negative Folgen resultieren, Freude am Leben zu finden und Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Deshalb bin ich seit Frühjahr 2010 dabei. Ich habe gelernt und will noch viel im Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit lernen.



Gespräch im Kleist Museum


11. Dezember 2014

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Zu einer Gesprächsrunde hatte die Konrad Adenauer Stiftung eingeladen. Zum Thema Leben und Sterben - würdevoll bis zuletzt, war auch Anne Oberländer, Koordinatorin des ehrenamtlichen Hospizdienstes der Wichern Diakonie dabei (2. von links). Sie berichtete über die Arbeit der ehrenamtlich Mitarbeitenden. Gemeinsam mit dem Psychotherapeut Herrn Roske-Lay und dem Arzt Dr. Gerecke, arbeitet sie in Frankfurt (Oder) in der Palliativ-Versorgung und Begleitung. Frau Linden, Pfarrerin und Seelsorgerin im Klinikum und Frau Rentsch, als Vertreterin der Stiftung, waren ebenfalls Gesprächspartnerinnen auf dem Podium. Martin Patzelt, Mitglied des Bundestages, war selbst anwesend und hat diese Diskussionsrunden im Land Brandenburg mit initiiert. Wie viele Hilfe braucht der Mensch in seiner letzten Lebenszeit, um in Würde seinen letzten Weg zu gehen? Wie und wo ist da die Politik gefragt? Kann ich selbst bestimmen, wann ich sterben möchte? Eine sehr emotionale Diskussion zeigte, dass nicht jeder alle Möglichkeiten kennt, dass noch viel mehr über diese Angebote kommuniziert werden muss und, dass sie aber immer noch nicht ausreichen. Wichtig ist, darüber zu reden und es nicht als Tabu-Thema abzustempeln.

Unser Aufsichtsrat


6. Dezember 2014

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Am 5. Dezember 2014 wurde unser Aufsichtsrat entlastet und verabschiedet. Am 6. Dezember wurde ein neuer gewählt.

Mitglieder des Aufsichtsrates 2014-2018

Junghanns, Ulrich (3. von rechts)
Vorsitzender
Unternehmensberater

Bauer, Renate
1. stellvertretende Vorsitzende
Sozialarbeiterin

Pohl, Wolfgang
2. stellvertretender Vorsitzender
Wirtschaftsberater

Bruckhoff, Christoph
Superintendent i.R.

Dr. Eichler, Andreas
Generalsekretär a.D.

Ettmeier, Kirsten
Unternehmerin

Dr. Flinder, Marcus
Rechtsanwalt

Hoppe, Falko
Vorstand

Rosenberg, Hans-Jürgen
Geschäftsführer i.R.

Nicht alle Mitglieder kamen zum Fototermin.
Außerdem ist links Frau Rost, Assistentin des Vorstandes, und, vorne links, Matthias Kube, hauptamtlicher Vorstand zu sehen.

Wir holen den Fototermin nach und stellen jedes Mitglied vor.

Spende vom Lions Club


5. Dezember 2014

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Frau Prejawa vom Lions Club in Frankfurt (Oder) überraschte nach der Pause unserer letzten KiK - Kultur in der Kapelle - Veranstaltung am 5. Dezember mit der Übergabe von 3.500 Euro für die ehrenamtliche Hospizarbeit der Wichern Diakonie. Anne Oberländer, Koordinatorin, (1. von links) und Matthias Kube, Vorstand freuten sich über die hohe Summe.

Viele Cents ergeben auch eine große Summe


29. November 2014

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Von März 2014 bis zum November 2014 sammelten die Kundinnen und Kunden des Kosmetikstudios von Frau Regine Jeske für den ehrenamtlichen Hospizdienst der Wichern Diakonie. Frau Jeske (links)ist selbst ehrenamtlich im Hospizdienst tätig.
280,37 Euro konnte sie Frau Franziska Janny, Koordinatorin, auf dem Markt "Advent bei Wichern" übergeben.
Herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit unterstützen!


Essen und Klimaschutz?


22. September 2014

Wussten Sie, dass 5 kg Pflanzen verbraucht werden müssen um 1 kg Fleisch zu erhalten?
Wussten Sie, dass für 1 Kg Lachs 5 kg andere Fische sterben müssen?
Mit solch anschaulichen und nachdenklich machenden Aussagen konfrontierte Diplom-Ökotrophologin Marie-Christine Scharf ihre Zuhörer im Wichernsaal der Wichern Diakonie.
Auf Einladung der Projektgruppe Lebensmittel informierten sich Mitarbeitende zum Thema »Ökologischer Umgang mit Lebensmitteln«.

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Frau Scharf war beteiligt an einem Projekt der TU München und hält als Freiberuflerin Vorträge zu diesem Thema, welchen sie ständig aktualisiert.
Sie sprach
zu den Ursachen des Klimawandels,
dem Anteil der Ernährung an der Entwicklung von Treibhausgasen,
über Maßnahmen für eine klimafreundliche Ernährung, zum Beispiel
- kurze Transportwege
- weniger Dünger einsetzen
- gezielter einkaufen - weniger wegwerfen
- mehr Obst und Gemüse essen, weniger Fleisch
- regionale Erzeugnisse kaufen
- saisonale Erzeugnisse
- ökologisch erzeugte Lebensmittel.

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Für die Mitarbeitenden eine gelungene Fortbildung, die sicher nicht nur eine Wirkung im beruflichen Leben sondern auch im Alltag überhaupt zeigen könnte.


Landgut - Strom


22. September 2014
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Seit dem 6. August 2014 produzieren die Gronenfelder Werkstätten jetzt auch Strom. 119 Module auf dem Dach der Lagerhalle haben bereits 4.482 kWh Landgut-Strom« produziert. Das hat der Mehrwegzähler auf dem Gelände angezeigt. In der Zeit vom 6. August bis zum 19. September 2014 gab es aber auch gezählte 590 Sonnenstunden. Wir kommen jetzt in die dunklere Jahreszeit und erst eine Auswertung in einem Jahr wird es möglich machen, genauere Schlüsse zu ziehen.
90 Prozent des Stroms wird in den Gronenfelder Werkstätten selbst verbraucht. Wie viel Prozent das von ihrem tatsächlichen Verbrauch sein wird, das werden wir ebenfalls im kommenden Jahr ablesen.
Die Installation dieser Photovoltaikanlage wurde am 21. Juni 2014 begonnen. Durch eine Förderung über das Förderprogramm »SolidarSolar« des Grünen Strom Label e.V. konnten 20% der Nettokosten gesichert werden.

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Die Firma »fluxan« aus Birnbaumsmühle war mit der Ausführung beauftragt.

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Jochen Hanschel, Leiter des Grünen Bereiches und des Wildparks der Gronenfelder Werkstätten, leitet das Projekt.


Angehörige zu Gast


19. September 2014

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Bevor Lars Rinner, Leiter der Wohnstätte »Alfred-Blochwitz-Haus«, das Treffen eröffnen konnte, mussten noch Stühle und Gedecke dazu gestellt werden. Zum Angehörigen-Tag kamen natürlich die 48 Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen aber auch ehemalige Mitarbeitende, die herzlich begrüßt wurden.
Der Tisch war liebevoll und reichlich gedeckt. Ein abwechslungsreiches Programm war vorbereitet. Es sollte gemeinsam gesungen werden, Fotos konnten angesehen werden aber natürlich war das Gespräch am wichtigsten.

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Servicekräfte des Café Luise bedienten die Gäste. Sie hatten auch die Tische eingedeckt.

Diese Veranstaltungen werden regelmäßig durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit Angehörigen ist ein besonderes Anliegen der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie.


Eröffnet neue Räume - Koordination Ehrenamt


17. September 2014

Alles blitzte und schnupperte noch sehr neu in den neuen Räumen, die für den Bereich Ehrenamt in der Wichern Diakonie eingerichtet wurden. Ehrenamtliche führen einen wichtigen unterstützenden Dienst für Menschen durch. Sie brauchen Räumlichkeiten um sich zu treffen, an Schulungen teilzunehmen, für Supervision und Einzelgespräche. Erfahrungen, Erfolge und auch Misserfolge müssen besprochen und aufgearbeitet werden. Ehrenamtliche Arbeit ist nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil bei der Begleitung Betreuter der Wichern Diakonie. Besonders der ehrenamtliche Hospizdienst besteht seit über 10 Jahren. In den neuen Räumen können die Kurse stattfinden aber auch die Angebote Trauercafé, Trauergespräch und Trauerseminar.

Weit öffneten sich die Türen heute für die über 450 Mitarbeitenden der Wichern Diakonie. Sie besichtigten das Haus in der Lienaustraße 1 in Frankfurt (Oder).

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Auf dem letzten Foto zeigt Anne Oberländer, Leiterin der Koordination Ehrenamt, Jochen Hanschel, Leiter des Grünen Bereiches der Gronenfelder Werkstätten, die neuen Räume.
Die Ausstattung wurde mit der tollen Unterstützung der Glücksspirale möglich. Dafür bedanken sich alle Mitarbeitende, hauptamtliche wie ehrenamtliche.

Ein tolles Sommerfest feierten die Klienten der Psychosozialen Hilfen


15. August 2014

Unser traditionelles Sommerfest der Abteilung Psychosoziale Hilfen fand in diesem Jahr am 15. August in dem neu gestalteten Garten der Wohnstätte »Siedlerweg« statt. In einem geselligen und entspannten Rahmen konnten die Klienten der einzelnen Einrichtungen miteinander ins Gespräch kommen. Sowohl das Knüpfen als auch die Aufrechterhaltung von Kontakten waren an diesem Nachmittag zu beobachten.
Für die kulturelle Unterhaltung sorgten unter anderem die »Westhaus Voices«. Die seit ca. zwei Jahren existierende Band besteht aus zehn Klienten sowie zwei Mitarbeitenden. Die Gruppe hat sich bisher ausschließlich auf das Covern deutscher Musikinterpreten mit instrumentaler Begleitung spezialisiert. Dies machte das Mitsingen beim Sommerfest nicht schwer. Neben dem Singen bestanden auch die Möglichkeiten, das Tanzbein zu schwingen, sich an dem gemeinsamen Leinwandprojekt zu beteiligen und vor der eigens hierfür gestalteten Fotowand »Sommerkulisse« sich mit verschiedenen Strandutensilien ablichten zu lassen.
Für das kulinarische Wohl brachte sich jeder einzelne Bereich mit ein. Im Stil einer »Mitbring – Party« wurden verschiedene Pizzen sowie diverse Salate zubereitet. Und wie es sich für ein richtiges Sommerfest im Garten gehört, wurde auch gegrillt.
Es gab viele positive Resonanzen. Ein großes Dankeschön daher an alle Organisatoren, Mitarbeiter, Führungskräfte, Klienten und Gäste, die unsere Veranstaltung zu einem gelungenen Fest gemacht haben.

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Franziska Schütz

Auf zum Bundestag nach Berlin


5. September 2014

Über die Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« wurde ein Ausflug zum Bundestag organisiert. 10 interessierte Teilnehmende sind mit zwei Mitarbeitenden nach Berlin gefahren.
Wir erhielten eine spannende Führung quer durch den Bundestag. Uns wurden Schriften von russischen Soldaten gezeigt, die 1945 das Gebäude eingenommen haben, außerdem die Bürotür der Bundeskanzlerin, wie auch der Andachtsraum und der Plenarsaal. Die Betreuten stellten Fragen und lernten Abläufe des Bundestages kennen, z.B. wie eine Abstimmung abläuft und wie die Sitzordnung geregelt ist. Wohin schaut der Bundesadler? Auch darauf erhielten wir eine Antwort: Wenn man vor dem Plenarsaal steht schaut der Adler nach rechts. Steht oder sitzt man im Plenarsaal als Besucher oder Abgeordneter, schaut der Adler nach links.
Es wurde auch gezeigt, wo die Mauer stand.

Als Höhepunkt trafen wir den Abgeordneten der CDU, Martin Patzelt aus Frankfurt (Oder). Er nahm sich eine Stunde für uns Zeit und berichtete von seinem Arbeitsalltag als Abgeordneter im Bundestag, sowie über derzeit wichtige politische Themen. Es fand ein interessantes Gespräch statt mit Themen über Wirtschaftlichkeit, Energiehaushalte, Brückenbau und Sicherheit an der Grenze sowie über das Geschehen in Europa und wie wichtig die EU für uns ist.

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Es war für alle ein spannender und informationsreicher Tag. Wir bedanken uns hiermit noch einmal herzlich bei Herrn Patzelt. Er hat uns viel Zeit geschenkt. Es hat allen sehr gefallen.

Kerstin Skarupke
Leiterin »Peitzer Acht«


Auf zum Landtag nach Potsdam


2. September 2014

Seit März 2014 nehmen 15 Frauen und Männer, die von der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie begleitet werden, an einem Bildungsangebot teil. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem Thema »Landtagswahlen«. Sie erhalten Informationen über Anlass, Bedeutung und Durchführung der Wahlen. Sie können jetzt selbst reflektiert über ihre Teilnahme an der Wahl entscheiden.
An bisher 3 Terminen konnten sie ihr Wissen rund um Demokratie, Parteien und Wahlen erweitern.
Am 02.09.2014 sind sie zum Landtag nach Potsdam gefahren. Hier der Bericht von Kerstin Skarupke, Leiterin der Kontakt- und Begegnungsstelle »Peitzer Acht« und Organisatorin dieses Angebotes:

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Nach einer aufregenden Zugfahrt mit Schienenersatzverkehr, haben wir es pünktlich um 14 Uhr geschafft. Es kamen, aufgrund der Wahlen am 14.09.2014, nur angemeldete Gruppen in den Landtag. Wir wurden freundlich empfangen und in das Innere geführt.
In einer Stunde wurde viele Details, rund um den Landtag und deren Arbeit besprochen.
Die Teilnehmer stellten Fragen und konnten selbst ihr Wissen zeigen.

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Zum Abschied bekam jeder eine Broschüre in leichter Sprache, einen Kugelschreiber und ein Schlüsselband. Allen hat der Ausflug gefallen und noch im Zug zurück sprachen wir über die anstehenden Wahlen und die Erlebnisse des Tages.

Klimafrühstück


1. September 2014

Das »Klima- Frühstück« ist ein Bildungsangebot, das die Kontakt- und Beratungsstelle »Peitzer Acht« der Behindertenhilfe der Wichern Diakionie organisiert hat. Das Konzept und die Durchführung sind von KATE aus Berlin. Angeregt wurde das Thema durch die Projektgruppe LEBENS-Mittel der Wichern Diakonie.
»Das Klima- Frühstück« widmet sich dem Aspekt; »Wie beeinflusst unser Essen das Klima?«. Der Zusammenhang zwischen Lebensmittelkonsum und Klimawandel steht dabei im Vordergrund.
Durch Selbsthandeln und Denken, Mitmachen und Erleben konnten die 10 Teilnehmenden, die zum Teil auch aus eigenem Haushalt kamen, viele neue Erfahrungen sammeln. Sie erhielten dabei Unterstützung durch die Dozentin von KATE und zwei Mitarbeitern der Wichern Diakonie. Das gemeinsame Frühstück bildete dabei den Kern. Es gab Produkte aus der Region und aus dem Ausland; z.B. Irland und Frankreich. Außerdem haben wir Produkte aus der Saison gegessen sowie welche die derzeit nur im Ausland wachsen und eine weite Fahrt hinter sich hatten. Die Teilnehmer konnten praktisch lernen was CO2 mit der Wärme auf der Erde zu tun hat und welche Produkte derzeit Saison haben.
Es wurde diskutiert und nebenbei das leckere Frühstück genossen.
Wer die Ergebnisse bewundern möchte, kann bis Ende September dies in der Peitzer Acht gern ansehen.

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Kerstin Skarupke
Leiterin
Kontakt und Beratungsstelle »Peitzer Acht«

Sommer, Sonne, Lachen


30. August 2014

Das war das Motto des diesjährigen Sommerfestes der Behindertenhilfe.
Bei schönem Wetter, konnten die Besucherinnen und Besucher bis in die späten Abendstunden tanzen, Leckereien naschen, Seifenblasen fliegen lassen oder gemeinsam singen. Beliebt war auch das Bootsrennen am Schwimmbecken sowie Theater spielen oder basteln. Es gab im Park viele Angebote und der Abend klang mit einem kleinen aber sehr schönen Feuerwerk aus.
Unser Mitarbeiter Herr Seelig hat alles in Bildern festgehalten. Hier eine kleine Auswahl.

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Spende für die Hospizarbeit


12. August 2014

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Auf dem Foto:
links: Carola Lindner, Pflegedienstleiterin und rechts: Wiebke Müller, Geschäftsführerin Operativer Service der Arbeitsagentur

Am Dienstag, den 12. August 2014, überreichte Wiebke Müller, Geschäftsführerin Operativer Service der Agentur für Arbeit, eine Spende an die Pflegedienstleiterin des Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus« der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder).
Die Kolleginnen und Kollegen des Geschäftsbereiches hatten einen Kuchenbasar organisiert und einen Teil der Einnahmen sollen für die Hospizarbeit eingesetzt werden. Frau Müller war bereits im vergangenen Jahr stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt (Oder) um Spendengelder zu übergeben. So konnte an bisher geführte Gespräche angeknüpft werden und die Pflegedienstleiterin erzählte über die Arbeit im Hospiz.
Am 6. September 2014 sind Besucher in das Hospiz zum Tag der offenen Tür eingeladen. Natürlich auch die Spenderinnen und Spender aus der Arbeitsagentur. Gäste und ihre Angehörigen sind immer sehr erstaunt und erfreut über die Atmosphäre im Hospiz, das eher einer Villa ähnelt als einer Pflegeeinrichtung.
Mit den überbrachten 200 Euro kann die weitere Durchführung der Musiktherapie gesichert werden. Wir sagen im Namen der Gäste danke.

Auf zu Störtebeker

...
11. Juli 2014

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Das Angebot des Sommerprogrammes der Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ fand sehr schnell Teilnehmer und war innerhalb einer Woche ausgebucht. In Kooperation mit SonnenHofReisen wurde der Ausflug geplant und umgesetzt. Am 11.07.2014 starteten eine Gruppe von 27 Personen von der Luisenstraße 21-24 in Richtung Rügen zu den Störtebeker- Festspielen.

Betreute der Wichern Wohnstätten und Soziale Dienste gGmbH, von Aufwind, dem Lutherstift sowie Personen die im eignen Haushalt leben, kamen zusammen und erlebten viele Stunden voller aufregender Momente. Während der Fahrt ging immer mal eine Schüssel mit besonderen Sachen rum und so verging die Zeit sehr schnell. Zwei Busfahrer kümmerten sich darum, dass wir heil an unserem Ziel angelangten. Zuerst stärkten wir uns bei den reichhaltigen Abendessen und erkundschafteten die Souvenirläden, um anschließend unsere Plätze zu suchen. Es kommen viele Menschen zu diesem Ereignis nach Rügen und die Atmosphäre ging auf alle über.
Dann kam Störtebeker angeritten und alle schauten gespannt auf die Naturbühne in Ralswieck. Es wurde gelacht, gesungen und geschossen. Am Ende siegte Störtebeker und konnte mit seiner holden Maid davon reiten. Es war ein einziges Spektakel, das mit einem wunderschönen Feuerwerk endete.

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Mit strahlenden Gesichtern fuhren wir wieder Richtung Heimat. Während der Rückfahrt konnten einige schon etwas Schlaf finden und es kehrte Ruhe ein. Um 4.30 Uhr war dann auch der letzte Teilnehmer zuhause und alle konnten von den Ereignissen träumen.

Allen hat die Reise sehr viel Spaß gemacht und die Vorfreude auf nächstes Jahr ist bereits jetzt schon vorhanden.

Kerstin Skarupke


Wir waren dabei



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Das Neptunfest am Helenesee in Frankfurt (Oder) zog bei sommerlichen Temperaturen viele Gäste an. Ein Höhepunkt war das Drachenbootrennen.
Beim 2. Helene Drachenbootcup starteten erstmals Gruppenleiter aus den Gronenfelder Werkstätten. Zu diesem Event musste aber im Vorfeld ein 20köpfiges Team zusammen kommen. Für ein Boot werden 16 Paddler und ein Trommler benötigte.
Am Ende konnte man einen 11. Platz von 14 Teams erzielen. Alle Teilnehmenden hatten auf jeden Fall großen Spaß.
Unter anderem starteten auch die Johanniter-Unfall-Hilfe, die AWO, sowie ein Politik-Boot aus Frankfurt (Oder) .

Alexander Kuß
Mitarbeiter der Gronenfelder Werkstätten.

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Sommerkonzert des Musikensembles »Tiritomba«


28. Juni 2014

Viele Proben gab es vorher und am Konzerttag auch noch bis kurz vor dem Beginn. Die künstlerische Leiterin des Ensembles Bettina Tanzyna ist hier auf dem Foto noch ganz konzentriert, gleich kommen die ersten Besucher.

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Dann füllte das Foyer des Kleistforums sich bis fast auf den letzten Platz.

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Sven Loichen begleitete die Sängerinnen und Sänger, wie in jedem Jahr, auf dem Klavier.

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Der Spatzenchor der Singakademie und die Gesangsgruppe »Vocalisen« (auf dem Foto) waren zu Gast und sangen gemeinsam mit den Musikanten von »Tiritomba« viele Lieder aus fernen Ländern.

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Richard Brettfeld begeisterte mit seinen Solobeiträgen die Zuschauer und die Mitglieder von »Tiritomba« freuten sich über ihren Auftritt.

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Die besondere Ausfahrt


21. Juni 2014

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Wieder waren die schönsten Bikes und Trikes zur besonderen Ausfahrt auf dem Landgut Gronenfelde zu sehen. Sie wurden schon erwartet von den Betreuten der Behindertenhilfe. Es gab genügend Helme und beim Anlegen und Anschnallen halfen die Fahrerinnen und Fahrer ihren Beifahrern, damit sie sicher auf Fahrt gehen konnten.

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Dann ging es auf die vorher abgesprochene Route, wie immer eskortiert von der Polizei. Diese kam diesmal mit gleich drei Fahrzeugen, die ebenfalls Gäste mitnahmen.

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Anschließend kam die Sonne tatsächlich noch raus und es gab Kaffee und Mengen von Kuchen. Den Betreuten und ihren Gästen hat es geschmeckt. Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen Helferinnen und Helfer an diesem Tag.

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Die Biker brachten ihre Musiker wieder mit - Dirk Knösel und seine Band spielten Blues, Country und zur Freude der Betreuten auch alte DDR-Hits.

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Ein gelungene Überraschung waren auch die Tanzeinlagen der Kinder und Jugendlichen des Vereins »Schlaubegetümmel« e.V.

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Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, wenn der Chrom wieder blitzt, die Helme aufgesetzt und die Motoren gestartet werden. Und sicher ist, die beiden Polizisten melden sich jetzt schon zum Dienst an, damit sie auf jeden Fall wieder dabei sind. Danke!




Topfmarkt 2014


14. Juni 2014

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Jochen Hanschel, Leiter des Grünen Bereiches der Gronenfelder Werkstätten und Leiter der Vorbereitungsgruppe des Topfmarktes, hatte nicht nur diese »Pferdchen« voll im Griff sondern auch das gesamte Marktgeschehen.
Gemeinsam mit den Beschäftigten und Mitarbeitenden der Werkstätten wurde der 32. Topfmarkt vorbereitet. Mit Helferinnen und Helfern aus der gesamten Wichern Diakonie und anderen Freiwilligen, gelang wieder ein schöner Markttag für alle Besucherinnen und Besucher - in diesem Jahr über 3.000 Menschen.

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Musik gab es überall, ob am Suppenzelt oder im großen Kulturzelt auf der Wiese.
Ein sehr abwechslungsreiches Programm für kleine und große Gäste begeisterte die Zuschauer.

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Hühner gab es nicht nur lebendig zu sehen und natürlich ihr besonders an diesem Tag hervorgehobenes Produkt - DAS Ei, s gab auch überall lustige Hühner, die liebevoll im Förder- und Beschäftigungsbereich der Gronenfelder Werkstätten gebastelt worden sind.
Das Hühnermobil wurde vorgestellt und die Eiersortiermaschine. Jetzt gibt es immer Eier von wirklich glücklichen Hühnern.

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Aber natürlich ging es um viele, viele Töpfe und andere Produkte aus den Werkstätten. Befreundete Anbieter reihten sich ein und so arrangierte sich wieder ein tolles buntes Angebot auf dem Landgut Gronenfelde.

Natürlich hatten alle »Arbeiter« an den Ständen und auch die Servicekräfte im Café Luise Durst und Appetit. Die Mitarbeitenden der Psychosozialen Hilfen der Wichern Diakonie versorgten an diesem Tag jeden Helfer. Hier auf dem Bild stehen links zwei Beschäftigte aus dem Café Luisen und Herr Stolze (mitte) ist in seinem wirklichen Arbeitsleben Leiter des Westhauses, in der Menschen in stationären Wohngemeinschaften leben und Frau Morgenstern (ganz rechts) ist die Leiterin der Abteilung PSH.

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Die Plätze im Zelt waren fast immer besetzt, denn das Programm begeisterte.

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Und so manch ein lustiges Huhn wurde liebevoll auf den Arm genommen und nach Hause getragen.

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Na dann - bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: »Auf die Töpfe fertig, los!«
Merken: Immer am 2. Sonnabend im Juni!!

»Tag der helfenden Hände«


5. Juni 2014

Am 5. Juni 2014 fand der 9. Aktionstag »Helfende Hände - Älter werden in Frankfurt (Oder)« statt. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können sich an diesem Tag über alle sie interessierenden Fragen zu diesem Thema informieren.
Die Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder) war, wie in jedem Jahr, vertreten.

Anfragen gab es zum Angebot »Servicewohnen« und zur Hospizarbeit.
Gut angenommen wurde das Angebot der Diakoniestation, für kleines Geld den Blutzucker zu testen und den Blutdruck überprüfen zu lassen.

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Aber auch Fragen zu anderen Angeboten konnten beantwortet werden.
Sie können sich auch über unsere Homepage informieren oder einfach anrufen.


Fest der Nachbarn


23. Mai 2014

Am 23.05.2014 veranstaltete die Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht« der Wichern Diakonie das diesjährige »Fest der Nachbarn«. Partner waren das Quartiersmanagement, der Stadtsportbund, die Mitglieder des »Interkulturellen Gartens« und die Volkshochschule, in dessen Innenhof die Veranstaltung stattfand. Auch die Räume der »Peitzer Acht« wurden genutzt.

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Insgesamt ca. 100 Gäste feierten bei gutem Wetter das Fest miteinander. Die vielseitigen Angebote wurden gut angenommen und die Rückmeldungen waren sehr positiv. Eine große Hilfe waren Mitarbeiter und Klienten der aufwind gGmbH und die »Stammgäste« des wöchentlichen Feierabendcafés der Begegnungsstätte.

Es gab viel zu sehen und zu erleben: Im Interkulturellen Garten konnten die Gäste Stoffbeutel bedrucken. Ein überdimensionales Memory-Spiel, eine Krabbelanlage für Kleinkinder, zwei Tanzgruppen, ein Akkordeonspieler, eine Lesung im Garten, sportliche Angebote (Basketball und Laserschussspiel), Kaffee und Kuchen, eine Schaumkusswurfmaschine, ein Karaoke-Wettbewerb und die musikalische Umrahmung von DJ Lutz Pätzold sorgten für Spaß und Abwechslung.

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Das »Fest der Nachbarn« versteht sich darüber hinaus als gute Möglichkeit, Inklusion zu schaffen und zu leben. Menschen mit und ohne Behinderung kamen miteinander ins Gespräch, Berührungsängste – so überhaupt welche vorhanden waren - wurden gemindert. Durch die vielfältigen Angebote wurde die bestehende Anonymität in der Nachbarschaft aufgehoben, Raum für Begegnung und gemeinsames Mitmachen geschaffen, unabhängig von Behinderung und Nicht-Behinderung oder sozialer und kultureller Herkunft.

Kerstin Skarupke
Beratungs- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht«


Wirtschaft in Aktion


14. Mai 2014

Seit vielen Jahren gibt es »Wirtschaft in Aktion«. Auf einer Messe stellen soziale Einrichtungen der Stadt Projekte vor, die wichtig sind und für deren Umsetzung es noch keine Finanzierung bzw. Unterstützung gibt. In diesem Jahr hat sich die neue Wohnstätte »Dr.-Ursula-Sellschopp-Straße 7« beworben. »Wer pflanzt mit?« fragten sie. Denn an diesem Messetag kommen Vertreter von Unternehmen und öffentlichen Ämtern. Sie entscheiden sich dann, wem sie ihre Hilfe anbieten.
Die Wohnstätte ist erst im vergangenen Jahr bezogen worden. Sie befindet sich im Wohnpark West in Frankfurt (Oder). Die Außenanlagen mussten dringend gestaltet werden.
Die Sparkasse Oder-Spree hatte sich für die Einrichtung entschieden. Besonders Frau Simone Mausolf ist es zu verdanken, dass die Aktion so gut vorbereitet war. Schon im Vorfeld durch die Bereitstellung der Materialien und auch von der Organisation her.

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Der Sozialdezernent der Stadt Frankfurt (Oder), Jens-Marcell Ullrich und die Referentin Frau Katrin Böhme packten ebenfalls an diesem Tag kräftig zu.

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Herr Harald Schmidt, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Oder-Spree packte ebenfalls kräftig mit Zu, als Herr Grundemann aus der Tischlerei der Gronenfelder Werkstätten (links) und ein Beschäftigter (rechts) die bestellte Bank anlieferten.

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Für die Organisation vor Ort und die Versorgung sorgte Frau Sabine Faulhaber, Leiterin der Wohnstätte. (5. von rechts)

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Für die gute Laune waren alle zuständig - und davon gab es genug. Heute Abend wird noch ordentlich gefeiert in den Räumen der IHK.

Aktion Mensch - Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung


6. Mai 2014

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Klienten und Mitarbeitende der aufwind gGmbH und Gäste der »Peitzer Acht«, Kontakt- und Beratungsstelle der Behindertenhilfe der Wichern Wohnstätten gGmbH, hatten sich auf den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gut vorbereitet. Unterstützt wurden sie von der Centermanagement-Leitung des SMC (Spitzkrug-Multi-Center).
Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich für das große Engagement der Centerleitung bei der Durchführung unserer Veranstaltung.
Unterstützt wird dieser Protesttag auch von der Aktion Mensch. Auch in diesem Jahr konnte bei der Vorbereitung und Durchführung Material, das den sozialen Einrichtungen in Deutschland kostenlos zur Verfügung gestellt wird, verwendet werden.

In einem »Café der Inklusion« kamen Besucher, Klienten und Mitarbeitende ins Gespräch. Gemeinsam wurden Antworten auf Fragen wie zum Beispiel: »Was haben wir schon erreicht?« gesucht. Die Antworten wurden auf runde Klebezettel geschrieben und an eine große Wand aufgeklebt.

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Was ist Exklusion, was Integration und was eigentlich Inklusion? Die Broschüren dazu waren nach kurzer Zeit vergriffen.

Die Trommelgruppe »Bamba« aus den Christophorus-Werkstätten der Samariteranstalten trommelten im wahrsten Sinne des Wortes die Gäste des SMC an den Stand. Mit ihren tollen Rhythmen begeisterten sie das Publikum. Kinder konnten malen oder Geschicklichkeitsspiele ausprobieren.

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Es war ein gelungener Nachmittag, an dem sich fröhliche Menschen mit und ohne Behinderung begegneten und so der Inklusionsgedanke ganz von selbst umgesetzt wurde.
Es finden weitere Veranstaltungen statt. Am kommenden Sonnabend zum Beispiel in Fürstenwalde/Spree.


Besuch


23. April 2014

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Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte "Alfred-Blochwitz-Haus" trafen sich mit Studenten der Europa-Universität VIADRINA Frankfurt (Oder). Es war nicht die erste Begegnung. Bereits im vergangenen Jahr bauten sie gemeinsame eine Bank in der Frankfurter Scharrnstraße, direkt am Lesemobil der Uni. Dann schauten sie sich die Uni an und gingen gemeinsam essen. Nun kam es also zu einer erneuten Begegnung im Wichernsaal der Wichern Diakonie in der Luisenstraße. Es gab einen kleinen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung der Wichern Diakonie, einen Rückblick auf die gemeinsamen Aktionen und ein gemeinsames Kaffeetrinken. Auf dem Foto schenkt Frau Polley, Mitarbeiterin im Bereich Presse der Uni, gerade Kaffee ein. Dann sahen sich die Teilnehmenden gemeinsam den Film "Die Spannweite der Flügel" an. Dieser Film zeigt Lebensansichten, Einblicke von Männern, die seit vielen Jahren von der Wichern Diakonie begleitet werden. Der Film selbst hatte vor zwei Jahren in der Uni Premiere.


Sparkasse Oder-Spree unterstützt Schuldnerberatung


14. April 2014

Reiner Hempe, Leiter der Schuldner- und Insolvenzberatung der Wichern Diakonie (Foto: rechts) nahm die 10.000 Euro mit einem großen Dankeschön entgegen, die Friedrich Hesse, Sparkassenvorstand (Foto: 3. v. rechts), am 14. April 2014 überbrachte. Auch die Schuldnerberatung der Arbeitsloseninitiative in Frankfurt (Oder) erhielt die gleiche Summe. Frau Silvia Krauss (Foto: rechts), Leiterin dieser Beratungsstelle nahm die Unterstützung entgegen.
Die Summen sind weitaus höher als die vorgeschriebenen Zuwendungen, zu denen die Sparkassen in Brandenburg gesetzlich verpflichtet sind. Das ist auch Ausdruck der hohen Anerkennung für die Arbeit der beiden Schuldnerberatungen. Dieser Einschätzung schloss sich Jens-Marcel- Ullrich, Sozialdezernent in Frankfurt (Oder) (Foto. 2. v. rechts), an und sicherte den Trägern auch Unterstützung aus der Stadtkasse zu. Das Geld sei eingestellt, der Doppelhaushalt muss noch genehmigt werden.
Frau Heidrun Förster (Foto: 2. v. links), unterstrich die Bedeutung der Beratungsstellen besonders auch in ihrer soziale Arbeit. Dem beratenden Gespräch, komme eine große Bedeutung zu.
Wolfgang Pohl, Mitglied des Aufsichtsrates der Wichern Diakonie (Foto: 3. v. links) sprach über die Arbeit der Schuldner- und Insolvenzberatung und wies darauf hin, dass die Zahl der Schuldner in etwa gleich geblieben aber die Zahl der Insolvenzen leicht zurückgegangen ist. Das ist auch der langjährigen Arbeit der Beratungsstellen zu verdanken. Deshalb dürfe die Unterstützung nicht nachlassen. Er dankte dem Sparkassenvorstand Friedrich Hesse für die hohe Summe und Herrn Ullrich für seine Zusage.

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Unsere Fußballmannschaft


7. April 2014

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Sven Linke schießt sein Team auf Rang zwei!
Gronenfelder Kicker erfolgreich beim 15. Integra- Cup in Senftenberg

Am 29.03.2014 fand der 15. Integra- Cup in Senftenberg statt. An diesem Fußballturnier des Behindertensportbandes beteiligten sich Teams aus Cottbus, Herzberg, Hoyerswerda, Weißwasser, Berlin, Senftenberg und den Gronenfelder Werkstätten.
Trotz der ersatzgeschwächten Mannschaft hatten sich die Frankfurter vorgenommen, vorne mitzuspielen. Zuerst trafen die Gronenfelder auf Lauchhammer, dominierten die komplette Partie und gewannen am Ende mit 8:0. Durch eine gute Abwehrleistung und einen Treffer von Sven Linke, gelang den Frankfurtern auch ein 1:0 Sieg gegen den Gastgeber Senftenberg. Im letzten Gruppenspiel trafen die Gronenfelder Kicker auf den Favoriten aus Berlin und verloren klar mit 0:5. Die 2 Siege reichten aber aus, um ins Halbfinale gegen Weißwasser zu ziehen. Auch hier zeigte sich wieder die Klasse der Frankfurter Verteidigung und einen in Topform spielenden Sven Linke, der einen kleinen Fehler des Gegners zum 1:0 Sieg ausnutzte. Im Endspiel trafen die Gronenfelder wieder auf Berlin. Diesmal standen die Frankfurter kompakter und führten durch einen Treffer von Arkadi Niedwietzki 1:0. Leider gelang es nicht die Führung zu halten und den Turniersieg zu sichern. Frankfurt verlor am Ende mit 1:2 und fuhr erschöpft aber glücklich über den verdienten zweiten Platz nach Hause. Die Mannschaft freut sich schon darauf, im nächsten Jahr wieder in Senftenberg dabei sein zu können.
Auf dem Foto:
hintere Reihe von links:
Robert Schönknecht, Seven Linke, Lars Blankenfeld, Arkadi Niedwietzki,
vordere Reihe von links:
Steven Mühlbach, Christian Hinze, Daniel Niedwietzki,




Vor einem Jahr...


12. März 2014

Vor einem Jahr verabschiedeten sich Silke Kroczynski und ihre Mutti von ihrer Schwester und Tochter Anke. Seit dem 4. Januar 2013 war sie Gast im Hospiz »Dr. Regine-Hildebrandt-Haus«. Schwer krank kam sie für ihre letzte Lebenszeit ins Hospiz, bis zum 12.3.2013. Silke Kroczynski kam genau nach einem Jahr ins Hospiz, um sich zu erinnern und sich zu bedanken für die gute Begleitung ihrer Schwester.
Es fühlt sich falsch an, wenn die Tochter stirbt oder die Schwester, die nur 40 Jahre alt wurde. Den Trauernden ist der Schmerz noch anzusehen. Doch sie kamen, um sich zu bedanken, auch bei den ehrenamtlichen Hospizhelfern. Frau Susanne Knüppel, Leiterin des Hospizes, nahm sich Zeit für die Angehörigen. Silke Kroczynski hatte die Geschäftsführerin und eine Kollegin ihres Betriebes mitgebracht. Sie arbeitet im call24. Als Mitarbeiterin erhielt sie viel Unterstützung, wenn es um Zeit ging, die sie mit ihrer Schwester verbringen wollte. Auch in ihrem Dank wurde sie unterstützt. Die Geschäftsführerin Frau Annett Manke organisierte mit den Mitarbeitenden einen Basar. Das eingenommene Geld spendeten sie dem Hospiz.

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Frau Annett Manke, Frau Silke Kroczynski, Frau Susanne Knüppel, Frau Gisela Scheele (Pflegedienstleiterin Hospiz), Frau Kristin Stahl (Mitarbeiterin Call 24) - von links

»Sie war immer da, wenn man sie brauchte.« Sagte Silke Kroczynski über ihre Schwester Anke. Auch in ihrem Sinne überbrachte sie 700 Euro, den Erlös aus dem Basar.

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Das Geld fließt in die Erneuerung der Ausstattungen in den Gästezimmern.
Susanne Knüppel und die Mitarbeitenden bedanken sich für diese großzügige Spende.

Wirtschaft in Aktion


28. Februar 2014

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Sabine Faulhaber, Wohnstättenleiterin der Wohnstätte »Dr. Ursula-Sellschopp-Straße 7« (1. von links) und ihre Mitarbeitenden und Betreuten haben sich bei der diesjährigen »Wirtschaft in Aktion« beworben. Auf der Projektbörse am 28. Februar 2014 stellten sie ein liebevoll gestaltetes Modell der Wohnstätte vor und wie sie sich die Gartengestaltung wünschen. Fotos zeigten den Originalzustand und auf einer Karte war gleich zu erkennen, wo sich die Wohnstätte in der Stadt Frankfurt (Oder) befindet.

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Jens-Marcel Ullrich, Sozialdezernent und Kathrin Böhme, Referatsleiterin sowie Simone Mausolf von der Sparkasse Oder-Spree interessierten sich dafür.

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So kam es dann auch zu einem Kooperationsvertrag, der gleich unterschrieben wurde.

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Prof. Frey interessierte sich ebenfalls für die Behindertenhilfe der Wichern Diakonie und ließ sich von Frau Faulhaber die verschiedenen Standorte der Wohnstätten erklären.

Auch er ist dabei, wenn noch Hilfe benötigt wird.

Wir sagen herzlich Dankeschön für das große Interesse. Am 14. Mai ist dann der Aktionstag und dann werden die Ärmel hochgekrempelt, wird gegraben, gepflanzt, gewässert. Natürlich gemeinsam mit den Betreuten und den Mitarbeitenden. Wir berichten darüber.

Bewohnerrat der Behindertenhilfe


17. Februar 2104

»Am 17.02.2014 hatte der Bewohnerrat der Wichern Wohnstätten und Soziale Dienste gGmbH einen Gast. Frau Zabka von der Aufsicht für unterstützende Wohnformen wurde eingeladen und hat an einem Treffen des Bewohnerrates teilgenommen. Bei dem Treffen konnten wir uns gegenseitig kennenlernen. Die Mitglieder des Bewohnerrates wurden über die Aufgaben der Aufsicht für unterstützende Wohnformen (ehemals Heimaufsicht) informiert und Frau Zabka erfuhr etwas von der Motivation und Arbeit der einzelnen Mitglieder. Die Begleiteten konnten Fragen stellen und auch selbst über aktuelle Aufgaben reden. Es war ein sehr interessantes Treffen.«
Diesen Text schrieb Frau Skarupke, Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle »Peitzer Acht«.


Goldene Diakonienadel verliehen


16. Februar 2014

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Erhard Butz erhielt während des Gottesdienstes am 16. Februar 2014 die goldene Diakonienadel. Diese höchste Auszeichnung in der Diakonie wurde ihm von Frau Barbara Eschen, neue Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, verliehen. Herr Butz ist seit Januar 2014 im Ruhestand, nach 40jähriger Tätigkeit in der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie. (Wir berichteten darüber - siehe Archiv 2014)

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Die Kinder- und Jugendkantorei begleitete den Gottesdienst. Die schönen Stimmen und die jungen Menschen trugen zum festlichen Charakter bei.

Viele Kolleginnen und Kollegen beglückwünschten Erhard Butz zu seiner Auszeichnung.

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Er selbst freute sich besonders darüber, dass auch seine Mutter und Schwester bei der Verleihung dabei waren.

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Herzlichen Glückwunsch.

Benefizessen für die Arbeit des ehrenamtlichen Hospizdienstes


15. Februar 2014

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Zum zweiten Mal hatte Anne Oberländer, Koordinatorin des Ehrenamtes in der Wichern Diakonie, gemeinsam mit den ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden zum Benefizessen eingeladen.
Fast 60 Gäste kamen und wurden von den Mitarbeitenden bedient. Besonders gefreut haben sich alle auf Detlef Mangelow, Chefkoch im Restaurant Luther&Wegner in Heringsdorf (links) und Sören Beiz, Koch im Grand City Strandhotel in Ahlbeck.

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Detelf Mangelow ist gebürtiger Frankfurter und besorgte die Zutaten. Gemeinsam mit seinem Kollegen arbeiteten sie ohne Honorar an diesem Abend.
Auch die sonst ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden hatte alle Hände voll zu tun.

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Wie Sie auf den Fotos sehen, schon die Herstellung der Ravioli erforderte viele Arbeitsschritte.

Für die Helferinnen und Helfer, die es ja sonst nicht gewöhnt sind, als Servicekraft in der Gastronomie zu arbeiten, schon gleich zu Beginn der Veranstaltung ungewohnte Aufgaben - Bestellungen aufnehmen, servieren.

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Frau Stefanie Mertin (links) und Frau Elke Bennewitz hier am Tresen und Frank Heck beim Servieren.

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Schon vor dem ersten Gang hatten die Gäste die Möglichkeit, den Köchen über die Schulter zu schauen und Anregungen mit nach Hause zu nehmen. Das konnten sie übrigens den ganzen Abend.

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Dann ging es los - der erste Gang muss raus - ein organisiertes Gewusel ging los. Auch unser Vorstand, Matthias Kube, griff zur Serviette, um die Teller in Empfang zunehmen. Die waren nämlich sehr, sehr heiß.

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Zwischen den Gängen spielten, sangen und sprachen Carmen Winter und Thomas Strauch. Ihr Programm: »Auch ein kleines Licht kann den Weg ein Stück weit erleuchten.« Ein Spruch von Lilli Kreßler.

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Ein gelungener, schöner Abend ging dann im Restaurant »Schroffenstein« im Kleist Forum zu Ende. Auch an die Kollegen des Restaurants und Herrn Lahayn vom Kleist Forum an dieser Stelle herzlichen Dank.

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Bis zum nächsten Jahr!

Is schon Frühling?


4. Februar 2014

Stippvisite im Wildpark

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Der Waschbär blinzelt verschlafen in die Sonne. Es scheint als frage er sich, ob schon Frühling ist. Er hat sich für den Winter einige Pfunde angefressen. Er kann also noch ruhig weiterschlafen.

Das Damwild schaut immer mal wieder auf den Spielplatz. Hier gibt es was zu sehen und ab und zu ein Leckerli, auf jeden Fall nicht langweilig.

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Und was ist das? Besser gesagt, wer sind sie?

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Richtig, auf dem Arm von Pfleger Udo Jannerling fühlen sich die beiden drei Tage alten Zicklein wohler, denn dort ist es schön warm. Prompt fangen sie an »rumzuzicken«. Jetzt muss die warme Muttermilch her.

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Es gibt jeden Tag Neues zu entdecken. Die Spielgeräte warten und im Bistro gibt es ab 11.00 Uhr leckere Suppe und Getränke. Auch Glühwein.


»Bunt und frech«


30. Januar 2014

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So betitelte Frau Prof. Dr. Theresia Degener ihre Rede auf der ersten deutschen Disability & Mad Pride Parade 2013. Behindert und Stolz, so in etwa kann man diese englischen Worte übersetzen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. nahm dieses Motto auf und lud am 30. Januar 2014 zu einer Tagung ein. Menschen mit Behinderungen nahmen daran teil, auch Petra Künzel und ihr Assistent Jaroslaw Goroll von der aufwind gGmbH. In einfacher Sprache wurde die Tagung gestaltet. Ein Rückblick mit Bildern und Texten zeigte den langen Weg von Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft.
»Die Scham ist vorbei! Verstecken war gestern«
Eine Psychologin erklärte, wie sich ein Schamgefühl entwickelt. Menschen Behinderungen wollen zeigen, was sie können. Beschäftigte der Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie, leisten zum Beispiel jeden Tag eine wichtige Arbeit. Aufträge aus der Wirtschaft werden erfüllt, mit hoher Qualitätskontrolle. Die Auftraggeber zeigen sich zufrieden, die Beschäftigten sind stolz auf ihre Leistungen. Sie sind wichtig. »..es ist an der Zeit, dass Behinderte auch in Deutschland es wagen, frech und stolz zu sein, dass wir unsere Andersartigkeit zelebrieren, Behinderung als Lebensstil wertschätzen, den Respekt vor unserer Würde einfordern. Das sind unsere Bedingungen für Inklusion, denn wir sind nicht mehr bereit, uns dem Terror der Normalität zu beugen.“ (Prof. Dr. T. Degener)


Freude im Hospiz


28. Januar 2014

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Insgesamt 2.161,04 Euro überbrachten Frau Krösing, Apotheke Westkreuz, Frau Mika, Oderland Apotheke den Mitarbeitenden des Hospiz »Dr. Regine-Hildebrandt-Haus«.
Jedes Jahr im Januar bringen sie die Spenden ihrer Kundinnen und Kunden. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihr Wechselgeld und auch mehr in die Spendentöpfe der beiden Apotheken getan. Manchmal als Dank für einen kostenlosen Kalender, manchmal einfach so. Im vergangenen Jahr versprach Frau Susanne Knüppel, Leiterin des Hospizes, neue Möbel für das Geld anzuschaffen. In diesem Jahr konnten die beiden Apothekeninhaberinnen die neuen Möbel begutachten. Auf dem Foto sind Frau Mikat, Frau Knüppel, Frau Krösing und Frau Scheele, leitende Pflegedienstleiterin, zu sehen (von links) und ganz rechts ein Teil der neuen Möbel.
Das Geld, was jetzt zur Verfügung steht, wird für neue Stühle gebraucht, die um den großen Tisch stehen sollen. Sicher ist, im kommenden Jahr können sich Frau Mikat und Frau Krösing ganz in Ruhe auf den neuen Stühlen niederlassen - wir berichten natürlich.
Dann können wir auf 13 Jahre Verbundenheit zurückblick, denn so lange spenden die beiden Frauen bereits. Wir sagen danke.

Neue Mitarbeitende


24. Januar 2014

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Neue Mitarbeitende, Frauen und Männer, die einen Bundefreiwilligen Dienst absolvieren und Praktikantinnen und Praktikanten, werden 1 mal im Jahr eingeladen. Nach einer Andacht in der Wichern Kapelle werden sie über die Struktur, die Arbeitsbereiche der Wichern Diakonie informiert. Sie lernen sich untereinander kennen und können sich austauschen. Am 24. Januar trafen sich die diesjährigen »Neulinge« im Wichernsaal.

40 Jahre dabei


10. Januar 2014

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Ehrhard Butz ist in den Ruhestand gegangen. 40 Jahre hat er in der Wichern Diakonie gearbeitet. Sabine Faulhaber, Wohnstättenleiterin der Wohnstätte »Dr. Ursula-Sellschopp-Straße«, begrüßte die Gäste am 10. Januar im Wichernsaal und sprach in warmen herzlichen Worten über die Zusammenarbeit mit Herrn Butz, der dort als Mitarbeiter tätig war. Auch die Praktikanten, Auszubildenden und andere Neulinge haben sein Fachwissen, seine Erfahrungen und seinen Humor immer zu schätzen gewusst. Besonders hat er sich gefreut, dass die Bewohnerinnen und Bewohner »seiner« Wohnstätte bei der Abschiedsfeier dabei waren. Viele kennt er schon sehr, sehr lange. Es geht nicht nur ein Kollege, ein Mitarbeiter, sondern auch ein Freund und Vertrauter.
Es wurde gelacht und geweint, sich erinnert und gesungen.
Wir wünschen Herrn Butz viele schöne fröhliche Jahre in bester Gesundheit, damit er seinen Ruhestand genießen kann.