Aktuell

Archiv 2012




Am 5. Februar ziehen wir um



Darauf freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte »Grüne Scheune«.
Sie ziehen am 5. Februar 2013 in das neue Haus im Wohnpark West - ehemals Rote Kaserne in Frankfurt (Oder).

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Am 29. Januar war offizielle Bauabnahme. Michael Schönherr und Carola Leschke, von der Wohnpark West GmbH und Co. KG, führten uns als künftige Mieter des Hauses durch alle Räume.

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In den vergangenen Monaten hat die Behindertenhilfe der Wichern Diakonie, als künftiger Nutzer des Hauses, ihre Vorstellung von der Gestaltung der Räume mit dem Bauherren absprechen können.
Frau Karla Oberländer, Leiterin der Behindertenhilfe und Herr Matthias Kube, Geschäftsführer der Wichern Wohnstätten und Soziale Dienste gGmbH sahen sich auch die Bäder mit den modernen Wannen an, die unterfahren werden und hoch oder tief gestellt werden können.

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Besonders aufgeregt waren natürlich die künftige Wohnstättenleiterin Frau Sabine Faulhaber (rechts) und Frau Kerstin Meißner, die bis jetzt für die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner in der Wohnstätte »Grüne Scheune« verantwortlich war.

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Überall wurde noch gewerkelt und die letzten Handgriffe getätigt.

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Besonders die Räume für die Rollstuhlfahrer sind groß und die schönen Fenster bringen viel Licht.

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Der Eingangsbereich empfängt jeden Besucher mit einem großzügigen Entrè. Rollstuhlfahrer können sich auch hier gut bewegen.

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Es wird zwei Wohngruppen geben und insgesamt finden 19 Menschen hier ein neues Zuhause.

Noch hat die neue Wohnstätte keinen Namen. Das Gebäude war der ehemalige Pferdestall.
Vielleicht haben Sie einen Vorschlag?


Fleißige Apfelpflücker besuchten ihren Obstbauern


8. November 2012

Im Sommer haben Klienten der ambulanten Betreuung und Besucher der Kontakt- und Beratungsstelle der Gemeindepsychiatrie der Wichern Diakonie vier Wochen lang auf und unter den Markendorfer Apfelbäumen geackert – sie halfen bei der Apfelernte.

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Es gab eine rege Bereitschaft, denn bis zu 12 Personen haben sich täglich an der Arbeit beteiligt.
»Der Anfang war schwer, aber schnell hat die harte Arbeit auch Spaß gemacht« berichtet Herr Siehe, Klient der ambulanten Betreuung.
So kam es, dass jeden Tag bis zu vier Tonnen Äpfel der Sorten Shampion, Pinova und Jonagold geerntet wurden.
»Da ist uns so mancher Apfel auf den Kopf gefallen« erzählt Herr Siehe weiter.
Für Herrn Hahn, Chef von »Markendorf Obst«, war die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle ein voller Erfolg, die er im nächsten Jahr gern fortführen möchte.
Am vergangenen Donnerstag fand mit den Erntehelfern eine Betriebsbesichtigung bei »Markendorf Obst« statt, bei der sie die weiteren Schritte der Verwertung der Äpfel und den Weg zum Verbraucher verfolgen konnten.

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Nach der Führung durch die Lager- und Sortierhallen bedankt sich Herr Urban (2.v.l.), ebenfalls Helfer der Ernte, für die interessante Betriebsbesichtigung und fügt hinzu: »Sie müssen aber wissen, ich esse lieber Birnen.«
In dieser Woche findet dann mit der Kontakt- und Beratungsstelle und der ambulanten Betreuung der Gemeindepsychiatrie ein Erntefest im Mikado statt, bei dem die erfolgreiche Apfelernte gefeiert wird.

Festveranstaltung 50 Jahre Integrationskindergarten »Hilde Coppi«


22. Oktober 2012

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Frau Karin Haubold, Leiterin der Integrationskita »Hilde Coppi« seit 1993 (mitte) und Herr Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, freuten sich über den besonderen Gast des Abends, Hans Coppi, Sohn der Wiederstandskämpfer Hilde und Hans Coppi (links).
Über 130 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen interessanten, abwechslungsreichen und emotionalen Abend. Die Mitarbeitenden der Kita hatten in liebevoller Kleinarbeit eine wundersame Ausstellung mit Spielzeug, Puppenwagen, historischen Fotos und vielen anderen »vergangenen« Dingen zusammengestellt. Diese Ausstellung fand vor der Festveranstaltung und in der Pause viel Interesse, und die Gespräche rührten an eigene Kindheitserinnerungen. »Ja, da kann ich mich gut erinnern. Das hatte ich auch.« Diesen Kommentar hörte man oft.

Ein Stecknadel hätte man fallen hören können, als Hans Coppi über das Leben seiner Mutter, deren Namen die Kita seit ihrer Gründung 1962 führt, erzählte. Nie, hatte er seine Eltern kennenlernen dürfen. Nur eine kurze Zeit wurde der Mutter gegönnt, in der sie ihren Sohn stillen konnte. Dann wurde sie ermordet im Frauengefängnis in Berlin. Ihr Mann war ein Jahr vorher in Plötzensee hingerichtet worden.

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Nach der Pause, sprach Herr Bellgardt (Bild unten, links) über die Zeit seiner Kinder (zwei Töchter und ein Sohn), die in Abständen seit 1992 die Kita besucht haben. Der lebendige Vortrag fesselte die Gäste, brachte sie zum Schmunzeln. Auch Herr Bellgard hatte die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Zu den »vergangenen« Dingen gehört für ihn fast das Schleife binden. Klettverschluss ist angesagt. Immer wieder war ein Kopfnicken im Publikum zu sehen, Er sprach direkt die eigenen Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher und ihr Herz an.

Einen gelungenen Abschluss boten dann zwei Mitarbeiterinnen der Kita, die ihre Wünsche für die Zukunft der Kita formulierten.

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Hier können Sie die Rede von Herrn Bellgardt und das Schlusswort der Mitarbeiterin nachlesen.

Redebeitrag Herr Bellgardt(PDF-Datei)
Schlussworte Frau Bahr, Mitarbeiterin der Kita (PDF-Datei)

Herbstkonzert mit dem Musikensemble »Tiritomba« und seinen Gästen


20. Oktober 2012

Das Herbstkonzert des Musikensembles »Tiritomba« der Wichern Diakonie vereinte auf der Bühne wieder Musikanten, die selbstständig oder mit Hilfe ihr Leben meistern. Die künstlerische Leiterin, Frau Bettina Tanzyna, hatte mit den Akteuren ein herbstliches, schwungvolles Programm gestaltet.

Als Gäste traten der Spatzenchor der Singakademie, Musikschüler und der Chor der »Vocalisen« auf. Sven Loichen begleitete instrumental die Sänger.

Trotz sonnigem Wetter war die Wichern Kapelle gut gefüllt. Die kleine Kirche war liebevoll geschmückt von Steve Schöfisch. Rundum eine gute Stunde Musik gabe es zu hören, und die Gäste gingen beschwingt nach Hause.
Für alle Akteure gab es noch Kaffee und Kuchen im Wichernsaal. Ein Dankeschön für das schöne Konzert.

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Erfolgreiche Premiere


29. September 2012

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Sie hat Ihre Idee umgesetzt, selbst mitgespielt und strahlte nach der erfolgreichen Premiere, Frau Susanne Morgenstern, Leiterin der Psychosozialen Hilfe der Wichern Diakonie.

Das ist nun wirklich nicht ihr Fach. Entsprechend war sie, wie alle anderen Mitwirkenden, aufgeregt. Gemeinsam mit dem Regisseur Frank Radüg des Theaters Frankfurt, leitete sie ein Theaterprojekt seit Februar 2012.
Die Premiere von »Don Quijote« ist besonders und wieder auch nicht. Im Ergebnis spielen Frauen und Männer auf der Bühne ein Stück, haben eine Botschaft und vor allem Freude am Theater spielen.
Klienten der Gemeindepsychiatrie, Schüler des Frankfurter Gymnasiums, Schauspieler des Therater Frankfurts, Mitarbeitende der Psychosozialen Hilfen spielten zusammen, erarbeiteten jede Szene.

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Das war die Vision von Frau Suanne Morgenstern. Sie kann und soll sich über den Erfolg freuen, wir, die dabei waren, haben gerne zugesehen und mitgefiebert.